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Ein für unsere Region wichtiges, zukunftsweisendes Thema beschäftigt uns nach wie vor: die Debatte über einen eventuellen dritten bayerischen Nationalpark im Spessart. In den letzten Wochen habe ich weitere Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, Experten, Fachverbänden und Bürgermeistern geführt. Herzlichen Dank auch für die zahlreichen Mails und Anfragen, die ich dazu erhalten habe. Das zeigt ein starkes Interesse in der Bevölkerung. Das finde ich sehr erfreulich.

Weniger positiv finde ich allerdings die völlig unnötige und emotionale Zuspitzung der Debatte. Die Nationalparkgegner, deren Haltung selbstverständlich zu respektieren ist, mobilisieren ihre Anhänger bereits zu einem so frühen Zeitpunkt ganz massiv, obwohl wichtige Detailfragen noch gar nicht abschließend geklärt sind. Wir brauchen keinen Glaubenskrieg, keine aufgeregte, hochgespielte, von Emotionen geführte Diskussion, sondern eine sachliche, fachliche Auseinandersetzung, die natürlich auch kontrovers sein kann. Aber bitte immer fair, respektvoll und nicht populistisch.

Am 16. März fand auf Antrag der SPD-Landtagsfraktion hin eine Expertenanhörung im Bayerischen Landtag zum Thema „Dritter Nationalpark in Bayern?“ statt. Dabei hat sich eine klare Mehrheit der befragten Fachleute für die Einrichtung ausgesprochen. Umweltverbände, Wissenschaftler und Kommunalpolitiker plädierten dafür, vor allem den Steigerwald und den Spessart als geeignete Standorte in die engere Auswahl zu nehmen. Von der Staatsregierung fordern wir daher erneut, dass als nächster Schritt Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben werden, um naturschützerisch und wirtschaftlich fundierte Entscheidungen treffen zu können. Auch was die angedachte Ausweisung eines Gebiets im Hochspessart angeht. Die Staatsregierung ist hier in der Bringschuld. Die bisherigen Absichtserklärungen reichen für eine endgültige Entscheidung nicht aus.

Es spricht vieles für einen möglichen Nationalpark im Spessart, beispielsweise touristische Effekte und infrastrukturelle Verbesserungen für die Region, aber auch einiges dagegen. Daher fordern wir von der Staatsregierung möglichst bald ein konkretes Konzept für alle Problembereiche vorzulegen, was u.a. die Holzrechte, die Weiterführung der Holzwirtschaft oder die Wildschweinproblematik im Spessart angeht.

Auch haben wir unsere interne Gesprächsrunde zum Thema „Möglicher dritter Nationalpark im Spessart?“ inzwischen fortgeführt. Dazu hatten wir meinen Kollegen Florian von Brunn, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, nach Rothenbuch eingeladen. Neben den Bürgermeistern der betroffenen Spessartgemeinden waren auch wieder Vertreter der Naturschutzverbände mit dabei. Waldexperte Michael Kunkel erläuterte u.a. anhand von eigens gezeichneten Karten die Entwicklung der für den Spessartwald so typischen und wichtigen Eichenbestände im Spessart in den letzten 30 Jahren.

Wir bleiben also dran am Thema und im Kontakt und im Gespräch mit allen, die davon betroffen sind. Wichtig ist mir nochmals zu betonen: die Entscheidung ist bindend für die nächsten 100 Jahre und darf in keinem Fall überstürzt und über die Köpfe der direkt betroffenen Menschen vor Ort hinweg getroffen werden. Dafür setze ich mich weiter ein.

Herzlichst

Unterschrift Ihre Martina blau
Martina Fehlner, MdL

 

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Expertenanhörung zum Thema „Dritter Nationalpark in Bayern“ am 16. März 2017 im Bayerischen Landtag