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Sehr gefreut haben wir uns über den eindrucksvollen Wahlerfolg von Ministerpräsident Stephan Weil und der SPD bei der Landtagswahl in Niedersachsen. Wir hoffen natürlich, dass es dort unter der Führung von Weil zu einer stabilen Regierungsbildung kommt. Das würde auch für die Sozialdemokraten in Bayern ein positives Signal sein. Hier gibt es für uns ja einiges zu tun, nehmen wir nur die Bildungspolitik.  

Bedauerlicherweise ist Bayern Schlusslicht im aktuellen Ganztagsschulranking. Das hat die Bertelsmann-Stiftung in ihrer neuesten Studie ermittelt. Im Bundesdurchschnitt besuchen fast 40 Prozent aller Schüler eine Ganztagsschule. In Bayern sind es nur 16 Prozent. Es wird allerhöchste Zeit, dass sich die Staatsregierung beim Ausbau endlich bewegt. Ein Rechtsanspruch für einen Ganztagsschulplatz ist aus unserer Sicht überfällig.

Wir wollen uns weiter für ein Bildungssystem einsetzen, das allen jungen Menschen die gleichen Chancen bietet, ebenso wie für einen Ausbau von Ganztagsschulen und Kitas. Die familiären Strukturen verändern sich. Weil immer öfter beide Elternteile berufstätig sind, brauchen die Kinder qualifizierte Unterstützung auch am Nachmittag. Um die Chancengleichheit im bayerischen Bildungssystem zu erhöhen, müssen alle Kinder, die einen Platz in einer gebundenen Ganztagsschule wollen, auch einen erhalten. Der Ausbau dieser Schulform ist eines der wichtigsten Projekte der Bildungspolitik.

Auch bei der Betreuung in den Ferien muss die Staatsregierung dringend Lösungen schaffen. Eltern müssen sich oft mühsam eine Kombination aus kommunalen Ferienangeboten, eigenem Urlaub und extra eingeflogenen Großeltern irgendwie zusammenpuzzeln – das ist für ein reiches Bundesland wie Bayern nicht akzeptabel.

Die Lehrkräfte in Bayern müssten unserer Meinung nach schon in ihrer Ausbildung auf den flexiblen Einsatz an allen Schularten vorbereitet werden. Außerdem gibt es bei weitem nicht genug Unterstützung der Schulen durch Sonderpädagogen, Schulpsychologen und Sozialpädagogen. Sie müssen fester Bestandteil in allen Schulen werden, um die Lehrkräfte zu entlasten und auf besonders unterstützungsbedürftige Schülerinnen und Schüler besser eingehen zu können.

Für mich und meine Kolleginnen und Kollegen stehen Bildungsgerechtigkeit und das Eröffnen von Bildungschancen im Vordergrund. Jedes Kind, jeder Jugendliche soll seine Potenziale bestmöglich entfalten können. Wir lehnen deshalb auch den immensen Übertrittsdruck in der vierten Grundschulklasse ab, weil die Kinder dadurch einseitig auf Noten getrimmt werden und Kreativität und Lernfreude in den Hintergrund treten.

Wir wollen das differenzierte Schulwesen weiterentwickeln und Schulen mit längerem gemeinsamem Lernen ermöglichen. Wir wollen Schulen, die nicht ausgrenzen, sondern zusammenführen und die die Entwicklung der Persönlichkeit begleiten und in den Mittelpunkt stellen. Um diese Ziele zu erreichen, ist noch viel Arbeit notwendig. Aber der Einsatz lohnt sich. Wir bleiben dran.

Herzlichst

Unterschrift Ihre Martina blau
Martina Fehlner, MdL

 

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