Herzlich willkommen auf meiner Homepage… 

…ich freue mich sehr über Ihr Interesse an meiner Arbeit und meinen Aktivitäten.

Wussten Sie, dass jedes Jahr mehr als 40 Millionen Rinder, Schweine und Schafe, dazu 1,5 Milliarden Hühner oft tagelang quer durch die EU gekarrt werden? Dazu kommen die vielen weiteren Langstreckentransporte in Länder außerhalb der EU. All das unter oft qualvollen Bedingungen für die Tiere. Im Januar hat der Fall einer trächtigen Kuh Aufsehen erregt. Sie sollte von Landshut nach Usbekistan transportiert werden. Usbekistan, das sind mehr als 5000 Kilometer! Der Routenplaner gibt dafür allein eine reine Pkw-Fahrtzeit von 66 Stunden an. Das Veterinäramt Landshut hatte sich erfreulicherweise geweigert, ein Attest für den Transport auszustellen. Auch andere bayerische Veterinärämter verweigerten Transporte in EU-Drittstaaten. 

Der Freistaat Bayern hat inzwischen die Regelungen verschärft und eine Negativliste mit 17 Staaten erstellt, in die es aus Bayern keine Tiertransporte mehr geben darf. Auch Usbekistan steht auf der Liste.

Doch die Praxis zeigt, dass die Regelungen nicht selten umgangen werden – etwa, indem die Tiere einfach in einem anderen Bundesland oder in Osteuropa umgeladen und von dort aus weitertransportiert werden. Wollen wir die Situation der Tiere wirksam verbessern, brauchen wir jedoch unbedingt EU-weit einheitliche Regelungen. Außerdem müssen Kommunen, Länder und der Bund gemeinsam an einem Strang ziehen.

Und wir müssen den Transport von lebenden Nutztieren generell auf ein Mindestmaß reduzieren. Es darf nicht sein, dass die Qualen von Tieren aus wirtschaftlichen Gründen in Kauf genommen werden. Gemeinsam mit der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag fordere ich: acht Stunden und nicht mehr – egal ob bei Fahrten innerhalb der EU oder in Drittstaaten! Zudem brauchen wir häufigere – auch unangekündigte – Kontrollen, und Verstöße sollten an eine zentrale Stelle gemeldet werden.

Ein entsprechender Antrag meiner Fraktion wurde jetzt aktuell im Plenum diskutiert – allerdings von den Regierungsfraktionen CSU und Freie Wähler abgelehnt. Das ist mehr als bedauerlich, zeigt es doch, dass es die Staatsregierung mit dem Tierschutz, der sogar ausdrücklich in der Bayerischen Verfassung verankert ist, nicht ernst genug nimmt.

Es ist Sommerzeit – Hochsaison nicht nur an den Urlaubsstränden, sondern leider auch in unseren Tierheimen. In den Ferienmonaten werden unbequem gewordene Hunde, Katzen und andere Haustiere besonders häufig abgegeben. Viele Tierheime sind total überfüllt. Für dringend nötige Neu-Investitionen und Sanierungen fehlt in der Regel das Geld und die kommunalen Zuschüsse, die in Bayern ganz unterschiedlich hoch ausfallen, reichen meist nicht aus. Ein Besuch im Tierheim Aschaffenburg hat mir die schwierige Situation eindrücklich vor Augen geführt. Deshalb begrüße ich es sehr, dass die Staatsregierung den bayerischen Tierheimen eine Finanzspritze von einer Million Euro im aktuellen Doppelhaushalt 2019/2020 vorgesehen hat – allerdings dürfte dies angesichts der großen Aufgaben lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein sein.

Tierschutz muss uns in Bayern mehr Wert sein. Dafür setze ich mich weiterhin mit Nachdruck ein, auch als tierschutzpolitische Sprecherin meiner Fraktion.

Herzlichst

Unterschrift Ihre Martina blau
Martina Fehlner, MdL

 

   

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