Herzlich willkommen auf meiner Homepage… 

…ich freue mich sehr über Ihr Interesse an meiner Arbeit und meinen Aktivitäten.

Als Landtagsabgeordnete mache ich im Maximilianeum nicht nur soziale Politik für Bayern, sondern ich vertrete auch ganz speziell die Belange der Menschen hier aus unserer Region. So kommen häufig Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen in mein Büro in der Goldbacher Straße oder sprechen mich unterwegs an. Für dieses Vertrauen bin ich sehr dankbar, und ich versuche stets zu helfen, wo es mir möglich ist. Gerne gebe ich Ihnen einen kleinen Einblick in einige der Anfragen, die mich in den vergangenen Monaten beschäftigt haben.

Jedes Jahr wenden sich verzweifelte Lehrerinnen und Lehrer an mich, die kurzfristig an eine andere Schule, oft Hunderte Kilometer entfernt vom Wohnort, versetzt werden sollen. Lebensplanung? Fehlanzeige. Besonders erschüttert hat mich der Fall einer jungen Pädagogin aus Karlstadt. Sie hat eine Woche vor den Sommerferien einen Versetzungsbescheid nach Oberbayern erhalten. Für mich ist diese Entscheidung völlig unverständlich und nicht akzeptabel. Nicht nur wegen des Lehrermangels, der bei uns herrscht. Nicht nur, weil die junge Lehrerin gerne an ihrer Schule geblieben wäre. Sondern auch, weil sie vor Ort ihre schwerstbehinderte Mutter hat, die sie pflegt. In einem Schreiben appellierte ich ans Kultusministerium, von einer Versetzung abzusehen. Ein Appell, dem nicht entsprochen wurde – ich finde, das zeigt eine respektlose Haltung gegenüber unseren Lehrkräften.

Ein anderer Fall: Eine junge Asylbewerberin aus Äthiopien hat in einem Pflegeheim in Aschaffenburg ihre Ausbildung zur examinierten Altenpflege-Fachkraft abgeschlossen. Das Pflegeheim wollte sie weiterbeschäftigen – eine Win-Win-Situation für beide Seiten, möchte man meinen. Allerdings erlosch die Arbeitserlaubnis der jungen Frau mit dem Abschluss der Ausbildung und sie durfte nicht mehr arbeiten. Beim Innenministerium setzte ich mich für eine Weiterbeschäftigungsmöglichkeit der motivierten Fachkraft ein und hatte damit erfreulicherweise Erfolg.

Zahlreiche ähnlich gelagerte Anliegen sind bislang über meinen Schreibtisch gegangen. Wie der des jungen Asylbewerbers, der einen Ausbildungsvertrag in der Tasche hatte, aber keine Erlaubnis erhielt, an den Ausbildungsort zu ziehen. Oder ein anderer, der aufgrund eines formalen Fehlers vor der Abschiebung steht. Teils konnte ich auf eine Revision unsinniger Entscheidungen hinwirken, teils nicht. Dann blieb mir auch oft nur Kopfschütteln.

Es freut mich, dass die Mieter eines Wohngebäudes in Erlenbach nun wieder schimmelfrei wohnen. Immer wieder sind in den vergangenen Jahren Mieter ehemaliger GBW-Wohnungen mit ihren Beschwerden zu mir gekommen. Seit die staatliche Wohnungsbaugesellschaft an ein privates Konsortium verkauft wurde, werde an den Häusern zu wenig getan: zu hohe Mieten, schlechte Wohnstandards, unverhältnismäßig hohe Heizkosten aufgrund fehlender energetischer Sanierung. Im Fall der akut von Schimmel befallenen Wohnungen in Erlenbach wandte ich mich an die Geschäftsleitung des Unternehmens. Die Mängel wurden umgehend behoben. Vielen Dank.

Ich setze mich dafür ein, dass unser Land menschlich bleibt. Dass bürokratische Entscheidungen immer auch das Schicksal des Einzelnen im Blick haben müssen. Und dass jene, die sich ehrlich bemühen, in unserem Land eine faire Chance bekommen.

 

Herzlichst

Unterschrift Ihre Martina blau
Martina Fehlner, MdL