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Der bayerische Tourismus hat im Jahr 2025 wieder ein starkes Ergebnis erzielt. 41 Millionen Gäste und knapp 103 Millionen Übernachtungen markieren erneut einen Rekord, auch wenn der Zuwachs moderat ausgefallen ist. Sicher ist: Das Land der schneebedeckten Alpengipfel und der glitzernden Seen, der lieblichen Weinberge und der lebendigen Kulturschätze, der herzlichen Gastfreundschaft und der kulinarischen Genüsse bleibt unangefochtener Spitzenreiter unter den deutschen Reisezielen. Auf seine touristischen Erfolge darf unser Land mit all seinen touristischen Leistungsträgern zurecht stolz sein.
Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass nicht alle bayerischen Regionen gleichermaßen vom Tourismus profitieren. Fast jeder zweite Bayern-Urlauber reist nach Oberbayern. Die größten Zuwächse konnte 2025 allerdings die Oberpfalz verbuchen. Für Unterfranken und die Destination Spessart-Mainland zeichnet die aktuelle Statistik hingegen ein durchwachsenes Bild. Am Bayerischen Untermain sind die touristischen Ankünfte und Übernachtungen sogar geringfügig gesunken.
Ein Trend zeigt sich aber landesweit: Die Menschen reisen weiterhin gerne, oft sogar mehr als früher. Aber sie bleiben kürzer. Und sie geben im Urlaub weniger aus. Dass der Geldbeutel bei vielen Reisenden knapper sitzt, bestätigt auch eine Umfrage des Bayerischen Zentrums für Tourismus BZT. Danach sind die Kosten inzwischen für knapp die Hälfte der Deutschen das entscheidende Kriterium bei der Frage, wohin die Reise geht.
Umso wichtiger sind daher wirksame und passgenaue Förderprogramme des Freistaats, um vor allem auch kleinere Betriebe abseits der touristischen Hotspots zu unterstützen. Landesprogramme gehören regelmäßig auf den Prüfstand und müssen an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden. Zu oft noch werden bereitgestellte Fördermittel nicht abgerufen – weil die Hürden für potenzielle Antragsteller zu hoch, der bürokratische Aufwand zu groß sind.
Auch Kommunen brauchen mehr finanzielle Spielräume, um ihrer freiwilligen Aufgabe Tourismus adäquat nachkommen zu können. Schließlich sind sie es, die für eine attraktive touristische Infrastruktur sorgen, Kultur- und Veranstaltungsangebote auf die Beine stellen. Letztendlich profitieren alle von einem funktionierenden Tourismus – nicht zuletzt auch die einheimische Bevölkerung vor Ort.
Unsere wunderschöne Region am Bayerischen Untermain bietet die besten Voraussetzungen, um den Tourismus weiter auszubauen – wenn alle Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen und selbstbewusst nach vorne blicken. Als Abgeordnete der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag setze ich mich auch weiterhin mit Nachdruck für eine gute, regional ausgewogene Tourismuspolitik in Bayern ein.
Herzlichst
