Herzlich willkommen auf meiner Homepage… 

…ich freue mich sehr über Ihr Interesse an meiner Arbeit und meinen Aktivitäten.

Sie rücken nachts zu Löscheinsätzen aus, trainieren die E-Jugend im Fußballverein oder drehen mit der Seniorin im Rollstuhl eine Runde im Park. Sie sprechen todkranken Menschen Mut und Trost zu, helfen Schulkindern bei den Hausaufgaben und üben Deutsch mit jenen, die neu bei uns sind. Ich spreche von den rund 4,7 Millionen ehrenamtlich engagierten Menschen in Bayern – das rund 41 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger über 14 Jahre.

Ob als Mitglied in einem der 85.000 bayerischen Vereine, in Verband, Kirche und Lokalpolitik – oder auch in einer freien Initiative ohne feste Organisationsstruktur: Es ist dieses unglaublich vielseitige Engagement, das in alle gesellschaftlichen Bereiche hineinwirkt, das soziale Teilhabe ermöglicht, die Kulturlandschaft aufblühen lässt und das Leben vor Ort so bunt und lebenswert macht wie es ist.

Deshalb möchte ich allen Menschen, die sich freiwillig engagieren, die ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Kraft zum Wohle aller verschenken, meinen größten Respekt und meine höchste Anerkennung ausdrücken. Ich finde es großartig, was Sie tun und will an dieser Stelle von ganzem Herzen „Danke“ sagen.

Im Kleinen wie im Großen: Das Engagement, das im Freistaat in all seinen Facetten tagtäglich geleistet wird, ist für unsere Gesellschaft von unermesslichem Wert. Es stärkt das Miteinander und Füreinander und bildet nicht zuletzt einen wichtigen Pfeiler einer lebendigen Demokratie.

Dazu kommt: Wer sich engagiert, in der Regel viel Freude dabei. In Studien wird „Spaß“ als häufigstes Motiv fürs eigene Engagement genannt. Und wen wundert’s auch: Beim gemeinsamen Werkeln an einer Sache kommt man sich näher, knüpft neue Kontakte oder sogar Freundschaften. Das Alter, das Einkommen, soziale und nationale Herkunft – all diese Unterschiede rücken in den Hintergrund. So entstehen Toleranz, Verständnis und Respekt. Und das ist gerade in unserer politisch so unruhigen Zeit wichtiger denn je.

Mit dem Wandel unserer Gesellschaft ist auch das Engagement Wandlungen unterworfen. So wollen sich immer weniger Menschen langfristig in einem Verein binden – etwa als Vorstandsmitglied. Manchen alteingesessen Sport- oder Kleintierzuchtverein stellt diese Entwicklung vor gewaltige Herausforderungen. Der Trend geht hingegen verstärkt zu kurzfristigen und spontanen Einsätzen – etwa zum jährlichen Baumschnitt auf der Streuobstwiese oder beim Kaffee-Ausschank beim Seniorennachmittag im Ort.

Deshalb ist es auch die Aufgabe der Politik, diese Veränderungen unterstützend zu begleiten. Sie muss dafür sorgen, dass bürgerschaftliches Engagement optimale Rahmenbedingungen vorfindet. Dabei geht es um Praktisches wie Versicherung im Ehrenamt, um die Bereitstellung von Fortbildungsmöglichkeiten und das Ermöglichen von Eigeninitiative. Das Allerwichtigste ist aber, eine Kultur der Anerkennung und der Wertschätzung zu pflegen und zu fördern. Dies möchte auch der Bayerische Landtag mit seiner Einladung von Ehrenamtlichen ins Schloss Schleißheim am 16. Juli zum Ausdruck bringen.

Für eine starke und lebendige Ehrenamtskultur im Freistaat setze ich mich mit meiner Arbeit im Bayerischen Landtag ein.

Herzlichst

Unterschrift Ihre Martina blau
Martina Fehlner, MdL