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Der neue Bundestag hat seine Arbeit bereits aufgenommen. Die künftige, sozialdemokratisch geführte Bundesregierung hingegen ist noch nicht im Amt. Während die designierten Koalitionspartner SPD, Grüne und FDP noch verhandeln, führt das Kabinett von Angela Merkel die Geschäfte derweil interimistisch weiter. Die einen regieren also noch nicht, die anderen nicht mehr wirklich: Es ist eine ungünstige Konstellation – gerade in diesen Tagen, wo die Corona-Neuinfektionen in bisher nicht gekanntem Maße hochschießen und es klarer und zügiger Entscheidungen auch auf Bundesebene dringend bedarf. Dass man in dieser Notsituation durchaus praxisorientiert zusammenarbeitet, etwa beim neuen Infektionsschutzgesetz, spricht allerdings für eine funktionierende politische Kultur in unserem Land.

Wann es mit der Vereidigung der neuen Regierung soweit sein wird, ist noch nicht bekannt. Offen sind auch noch viele weitere Fragen, sei es das Regierungsprogramm oder die Verteilung und personelle Besetzung der Ministerien.

Mehr wissen wir dagegen über die Menschen, die in den kommenden vier Jahren für die Gesetzgebung im Bund verantwortlich sind. Die den Kanzler wählen. Die die Regierung kontrollieren: die 736 Abgeordneten des 20. Deutschen Bundestags. Personell ist dieser Bundestag abermals gewachsen. Er ist aber auch jünger geworden, weiblicher, vielfältiger – und „frischer“.

Schauen wir uns die SPD-Fraktion an, die mit 206 Abgeordneten – davon übrigens 23 aus Bayern – die größte im Bundestag ist. Für mehr als die Hälfte der Fraktionsmitglieder ist es das erste Bundestagsmandat. 72 Abgeordnete sind jünger als 40 Jahre. 19 von ihnen gehören sogar zu den U-30ern. Ich denke, das signalisiert durchaus Aufbruchsstimmung und bringt frischen Wind in die Politik.

Ich finde es wichtig, dass junge Menschen auf allen Ebenen die Politik mitgestalten. Immer wieder macht ja das Thema Politikverdrossenheit die Runde, doch das stimmt ja nicht: Die junge Generation ist äußerst politisch. Denken wir nur an die Fridays-for-Future-Bewegung. Auch stelle ich es immer wieder fest, wenn ich mit Schülerinnen und Schülern in den Klassen diskutiere. Und gerade weil diese Generation so politisch ist, wünsche ich mir, dass sich wieder mehr junge Leute auch in den Parteien engagieren, den Mut haben, sich auf die Listen setzen zu lassen und in der kleinen und der großen Politik mitzumischen. Wir brauchen die jungen Menschen, gerade auch in herausfordernden Zeiten wie diesen. 

Wenn Jung und Alt im politischen Betrieb aufeinander treffen, führt dies natürlich auch zu Konflikten. Oder, um die Klischees zu bedienen: Da treffen Ungestüm auf Bedachtsamkeit, Wagemut auf Lebenserfahrung. Das geht nicht immer reibungslos vonstatten, und wir dürfen erwarten, dass künftig verstärkt über große Richtungen, aber auch über wichtige Details, die von den Generationen aus unterschiedlichen Perspektiven gesehen werden, lebhaft debattiert wird. Das ist aber normal und völlig in Ordnung – solange der Wertekompass in die gleiche Richtung zeigt und man sich mit dem nötigen Respekt begegnet. Dann bringen uns diese Diskussionen in der Sache voran, und Jung und Alt werden sehen, wie viel sie voneinander lernen und voneinander profitieren können.

Herzlichst

Unterschrift Ihre Martina blau
Martina Fehlner, MdL