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Auf den erneuten rapiden Anstieg der Covid-19-Infektionszahlen folgt nun auch wieder die Absage zahlreicher Veranstaltungen. Das ist natürlich bitter. In wenigen Wochen steht die Adventszeit vor der Tür, und eine Frage wird immer drängender: Werden die schönen, stimmungsvollen, traditionellen Weihnachtsmärkte stattfinden können? Und wenn ja, welche Bedingungen müssen gegeben sein, um befürchtete Risiken für unsere Gesundheit  zu vermeiden?

Eines steht fest: Die Weihnachtsmärkte, wie wir sie kennen und lieben – sie wird es in diesem Jahr nicht geben. Dicht an dicht durch die geschmückten Budengassen bummeln, Freunde am Stand auf einen Glühwein treffen, die Kinder um den Nikolaus scharen lassen, wenn dieser Süßes und Geschenke aus seinem großen Sack verteilt: alles nicht möglich im Corona-Winter 2020.

Manche Städte und Gemeinden haben ihre Märkte bereits vor Wochen abgesagt. Andere haben viel Zeit und Arbeit investiert, um Hygienekonzepte auszuklügeln sowie dezentrale Veranstaltungskonzepte und Alternativpläne zu entwickeln. Absagen oder dranbleiben? Für die Kommunen und Veranstalter sind die Entscheidungen, die sie in der aktuellen Situation treffen müssen, extrem schwierig. Auch, weil es in manchen Bereichen an der nötigen Rechts- und Planungssicherheit fehlt. Hier bedarf es noch eines verbindlichen Rahmens. 

Die Advents- und Christkindlmärkte sind ein Stück bayerischer Kultur. Mit ihren Düften, ihrem Funkeln und Glitzern, den regionalen Produkten, Krippen und Konzerten bieten sie die perfekte Einstimmung auf die Festtage. Für viele Marktkaufleute und Schausteller wären die Weihnachtsmärkte vor allem die letzte Chance, verlorenen Boden wieder gut zu machen. Immerhin macht das Weihnachtsgeschäft nach Angaben des Bayerischen Landesverbands der Marktkaufleute und Schausteller rund 40 Prozent des Jahresumsatzes aus.

Wichtig ist jetzt, dass die Verantwortlichen in Abstimmung mit den Behörden gut abgewogene Entscheidungen treffen. Und fällt der Weihnachtsmarkt im Heimatort tatsächlich flach, so können wir alle unseren Beitrag zur Unterstützung lokaler Kunsthandwerker, Gewürzhändler oder Spezialitätengeschäfte leisten, die wir ansonsten an ihren Buden besucht hätten. Schauen wir einfach mal rein in ihre Ateliers, Geschäfte und Hofläden, stöbern wir dort in Ruhe nach Weihnachtsgeschenken. Corona fordert uns alle. Es bleibt zu hoffen, dass die Zahlen nicht extrem ansteigen und weihnachtliche Aktivitäten in unseren Städten und Gemeinden doch möglich sein werden. 

Herzlichst

Unterschrift Ihre Martina blau
Martina Fehlner, MdL