Herzlich willkommen…

… auf meiner Homepage. Ich freue mich sehr über Ihr Interesse an meiner Arbeit und meinen Aktivitäten.

Bestimmt haben auch Sie das Aufblühen der Natur in den letzten Wochen genossen – bei einem Frühlingsspaziergang in den Weinbergen, einer Wanderung im Spessart oder beim entspannten „Anradeln“ am Mainufer. Malerische Landschaften und bezaubernde Naturschätze machen unsere Region zu einer der schönsten in ganz Bayern. Deshalb tragen wir auch eine ganz besondere Verantwortung dafür, eine intakte Umwelt für künftige Generationen zu bewahren. Unsere Kinder und Enkelkinder sollen Freude an blühenden Streuobstwiesen haben, saubere Luft atmen und unbeschwert in unseren Seen baden können. Und auch in Zukunft wollen wir dem Klappern der Störche, dem Ruf der Eulen und dem Summen der Bienen lauschen können.

So zeigt das Beispiel des Bienensterbens, das bereits seit Jahren fortschreitet, wie verletzlich unser Ökosystem ist. Denn die fleißigen Insekten produzieren nicht nur wohlschmeckenden Honig. Sie tragen auch zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Und: Indem sie den Großteil unserer Nutz- und Kulturpflanzen bestäuben, machen sie es erst möglich, dass von unseren Bäumen und Feldern geerntet werden kann. Sterben die Bienen, hat das Auswirkungen nicht nur auf die landwirtschaftlichen Erträge, sondern für vieles andere mehr.

Das Verbot dreier Neonicotinoide – Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid – für den Einsatz im Freiland, das jetzt von der EU europaweit verfügt wurde, ist daher ein wichtiger, erster Schritt. Welche Maßnahmen noch für einen langfristigen Schutz der Bienen notwendig sind, darüber haben wir mit Imkern, Naturschutzverbänden und Interessierten bei unserem Imkerempfang in Waldaschaff ausführlich diskutiert.

Ein anderes wichtiges Thema ist die Qualität unserer Gewässer. Kürzlich sorgte die Meldung für Aufsehen, dass auch bayerische Gewässer mit multiresistenten Keimen belastet sind. Diese gefährlichen Erreger haben in unseren Seen, Flüssen und Bädern nichts zu suchen. Jetzt ist die Landesregierung gefordert, schnell und wirkungsvoll zu handeln: Noch vor Beginn des Sommers müssen unsere heimischen Badegewässer lückenlos überprüft werden. Außerdem müssen wirkungsvolle Maßnahmen entwickelt werden, um Seen, Flüsse und Naturbäder künftig von solchen Erregern freizuhalten.

Dabei sind es nicht nur die antibiotika-resistenten Keime, die zur Verschmutzung unserer Gewässer beitragen. Durch die Landwirtschaft gelangen auch zu viele schädliche Nitrate in Flüsse und Seen. Wir fordern daher einen verbindlich festgelegten Gewässerrandstreifen als Puffer. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf haben wir einbracht. Ganz generell sollte der Einsatz von Chemikalien in der Landwirtschaft reduziert werden.

Generell fordern wir, dass eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung immer auch nachhaltig sein muss und Umweltbelange in ausreichendem Maße einbeziehen muss. Ökonomie und Ökologie dürfen nicht gegeneinander stehen, sondern müssen miteinander einhergehen. Für eine lebenswerte Zukunft. Dafür setzen wir uns ein.

Herzlichst

Unterschrift Ihre Martina blau
Martina Fehlner, MdL