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„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen:
Wurzeln und Flügel“
Johann Wolfgang von Goethe

Sie sind süß, sie sind neugierig, manchmal sind sie auch laut – unsere Kinder sind aber vor allem eines: unsere Zukunft. Sie zu beschützen, ihnen das Beste mitzugeben auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben, das sollte für uns selbstverständlich sein. Ist es aber keineswegs: Viel zu oft werden Kinder in unserer Gesellschaft vernachlässigt, leiden unter ungleichen Bildungschancen, Armut und Gewalt. Das muss sich endlich ändern. Mein Plädoyer lautet daher: Rücken wir unsere Kinder in den Mittelpunkt!

Als Anfang des Monats die polizeiliche Kriminalstatistik 2017 veröffentlicht wurde, haben mich die Zahlen sehr betroffen gemacht: Im vergangenen Jahr wurden allein  13.539 Fälle von sexueller Gewalt gegen Kinder und 4.208 Misshandlungen angezeigt, 143 Kinder ums Leben gebracht. Die Zahl der registrierten Gewalttaten hat im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht zugenommen – ganz zu schweigen von einer hohen Dunkelziffer nicht angezeigter Fälle. Ich bin mir sicher, dass Sie mir zustimmen, wenn ich sage: jedes kindliche Gewaltopfer ist eines zu viel.

Wir müssen unsere Kinder besser schützen. Wir können es auch – wenn wir dafür Geld in die Hand nehmen. Die Kinder- und Jugendhilfe, das Gesundheitswesen, Polizei und Justiz sind auf eine ausreichende Finanzausstattung und qualifiziertes Personal angewiesen. Auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen muss verbessert werden, um Risiken besser erkennen und frühzeitig eingreifen zu können.

Gewalt und Missbrauch spielen sich häufig im nahen sozialen Umfeld statt. Jobs, Kinder, oft noch die Betreuung der Eltern – manche Familien sind angesichts der großen Verantwortung überfordert. Deshalb müssen wir Familien stark machen und ihnen dort verlässliche Unterstützung bieten, wo sie sie brauchen.

Zum Beispiel in Sachen Betreuung. Beim Kita-Ausbau gibt es nach wie vor dringenden Nachholbedarf. Allein bei den unter Dreijährigen fehlen in Bayern – allen Bekundungen der Staatsregierung zum Trotz – mehr als 50.000 Plätze. Entscheidend sind aber nicht allein die nackten Zahlen. Genauso wichtig ist eine gute Betreuungsqualität. Deshalb fordere ich gemeinsam mit der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag eine Qualitätsoffensive für unsere Kitas: für mehr gut ausgebildetes Personal und bessere Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher. Im Übrigen darf der Zugang zu Bildung – ob in Kita, Schule oder Uni –niemals eine Frage des Geldbeutels sein. Dass sich manche Familien eine Kita für ihr Kind nicht leisten können, ist schlichtweg nicht gerecht. Wir wollen deshalb die flächendeckende Abschaffung der Kita-Gebühren erreichen, egal für welche Betreuungsart und welche Zeitspanne.

Sanierungsbedürftige Schulgebäude, überfüllte Klassen, Lehrermangel, Unterrichtsausfälle – auch an unseren Schulen gibt es in vielen Bereichen Probleme, die sich nicht einfach wegdiskutieren lassen. Dazu kommt, dass wir gerade in Bayern von echter Bildungsgerechtigkeit noch weit entfernt sind. Viel zu oft noch entscheiden der soziale Status der Eltern oder die Herkunft über die schulische Laufbahn des Kindes. Auch die Integration der vielen geflüchteten Kinder sollten wir nicht auf die leichte Schulter nehmen. Dies ist eine große Aufgabe, die Zeit braucht – und viele zusätzliche Lehrer.

Ich denke, es ist höchste Zeit für einen Bewusstseinswandel in Politik und Gesellschaft. Wir können es uns nicht weiter leisten, an unseren Kinder zu sparen. Sie sind die beste Investition in die Zukunft, die es gibt! Dafür setze ich mich weiterhin mit Nachdruck ein.

Herzlichst

Unterschrift Ihre Martina blau
Martina Fehlner, MdL

 


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