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Für mehr als 1,6 Millionen bayerische Schülerinnen und Schüler klingelt der Wecker jetzt wieder frühmorgens, wenn das erste Dämmerlicht ins Schlafzimmer dringt: Das neue Schuljahr hat begonnen. Und ich denke, dass sich Kinder, Eltern und Lehrkräfte nichts mehr wünschen, als ein möglichst normales Schuljahr.

Denn die „Altlasten“, die sich aus den vergangenen anderthalb Jahren Unterricht unter Corona-Bedingungen angehäuft haben, sind enorm. Nun werden alle Kraftanstrengungen gebraucht, um erst wieder zu einer Art Normalität zurückzufinden.

Die Lernrückstände der Schulkinder sind teilweise gravierend. Das lässt sich nicht eben mal schnell aufholen. Sondern erfordert langfristige Förderangebote, die begleiten – und nicht überfrachten. Sorge bereitet aber auch, dass die Lernlücken ungleich verteilt sind. Corona hat den Abstand zwischen privilegierten und weniger privilegierten Kindern vergrößert. Deshalb ist es so wichtig, Angebote so individuell wie möglich zuzuschneiden und Lernen in kleinen Gruppen zu ermöglichen. Dafür braucht es mehr finanzielle Mittel. Und es braucht mehr Pädagoginnen und Pädagogen an unseren Schulen. Insbesondere an den bayerischen Grund-, Mittel- und Förderschulen ist der Lehrkräftemangel auch in diesem Schuljahr eklatant.   

Grundlegende Voraussetzung für eine Rückkehr zu schulischer Normalität ist aber auch, dass Unterricht in diesem Schuljahr sicher stattfinden kann. Um dies zu gewährleisten, hat die Staatsregierung zu wenig getan. Dabei wäre in den vergangenen Monaten ausreichend Zeit gewesen, um alle notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Das ist nicht ausreichend geschehen. Ein trauriges Paradebeispiel hierfür ist das leidige Thema Luftfilter: An vielen Schulen fehlen sie noch immer.

Übrigens ist es in diesem zweiten Corona-Herbst ebenso wichtig, dass auch unsere Kitas offenbleiben. Der Schlüssel heißt auch hier: maximale Sicherheit – für die Kinder, das Personal und die Eltern. Im Bayerischen Landtag haben wir Abgeordneten der SPD-Fraktion lange vehement eine Testpflicht für Erzieherinnen und Erzieher gefordert. Ich bin froh, dass diese nun endlich beschlossen worden ist.

Eine gute Nachricht aus der Schulpolitik ist, dass Grundschulkinder schrittweise ab dem Jahr 2025/26 einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung erhalten. Dafür hat die SPD im Bundestag lange gekämpft. Dieser Rechtsanspruch bedeutet einen großen Schritt auf dem Weg zu echter Gleichstellung. Denn vor allem Frauen wird damit die Entscheidung leichter fallen, Familie zu haben und einem Beruf nachzugehen.  

Für uns Abgeordnete der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag steht eine gute Bildungspolitik ganz oben auf unserer Agenda. Wir wollen, dass alle Kinder in unserem Freistaat von Beginn an eine optimale Förderung erhalten. Wir setzen uns ein für Schulen, die jedem Kind – ungeachtet deren ganz unterschiedlicher Startbedingungen – genau die gleichen Chancen auf Bildung bieten. Schulen, die soziale Orte des Miteinander-Lernens sind. Schulen, in denen die Überflieger gefördert und die Schwächeren in die Mitte genommen werden.

Wir dürfen nicht an der Bildung sparen. Sie ist die beste Impfung gegen Armut, gegen Populismus und Ignoranz. Sie ist die beste Investition in die Zukunft, die wir machen können.

Herzlichst

Unterschrift Ihre Martina blau
Martina Fehlner, MdL