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Wie erfrischend ist es, in diesen Tagen durch Aschaffenburg zu spazieren: Die Eiscafés sind bestens besucht. Da wird geplaudert, gelacht und debattiert und Kinder löffeln genüsslich ihr Spaghetti-Eis. Gegen Abend hingegen lockt der Duft von gegrillten Bratwürsten in die Biergärten. Ausgelassene junge Leute ziehen grüppchenweise durch die Straßen in die Clubs, während Ehepaare in feiner Abendgarderobe in Richtung Theater flanieren. Das öffentliche Leben ist zurück und mit ihm Konzerte, Ausstellungen, Vereinsfeiern: all jenes eben, was den Geschmack des Lebens ausmacht. Schön, dass all dies wieder möglich ist.

Und auch die herrliche Ausflugs- und Urlaubszeit hat wieder begonnen. Für die bayerischen Gastronomen und Hoteliers, die Freizeitparks, Bootsverleihe und Gästeführer ist das ein Segen. Denn nach zwei Jahren Krise hat die Tourismusbranche viel aufzuholen: „Nur“ 61 Millionen Übernachtungen wurden im Reiseland Bayern im vergangenen Jahr getätigt – gegenüber mehr als 100 Millionen im Vor-Corona-Jahr 2019. Diese Einbrüche haben Wunden hinterlassen, die erst langsam heilen. Eines ist gewiss: Die Branche braucht auch weiterhin die ganze Unterstützung der Politik. Es ist ein positives Signal, dass nun zusätzliche Bundesmittel für den Tourismus in Höhe von sechs Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden sollen, ein beträchtlicher Anteil davon für das Auslandsmarketing.    

Ob es nun die Wandertour im Spessart oder das Genusswochenende am Ammersee ist: Reisen bedeutet mobil sein. Und Mobilität ist in dieser Zeit der stark gestiegenen Energiekosten teuer geworden. Die Bundesregierung hat für die Monate Juni, Juli und August im Rahmen des Entlastungspakets bundesweit 9-Euro-Tickets für die Nutzung des ÖPNV aufgelegt. Das stellt die beteiligten Verkehrsbetriebe allerdings vor einige Herausforderungen, die es gut in den Griff zu bekommen gilt. Auch der Umfang der Mitfinanzierung durch die Bundesländer ist abschließend noch nicht geklärt. Prinzipiell ist die gefahrene Linie aber richtig: Vielleicht ist jetzt der beste Moment, um unser Mobilitätsverhalten zu ändern. Wir müssen so schnell wie möglich weg vom klimaschädlichen Individualverkehr.

Es ist zu wünschen, dass die vergünstigten Monatstickets Appetit machen auf stärkere Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Wenn das zeitlich begrenzte Angebot jedoch eine langfristige Wirkung entfalten soll, braucht es mehr. Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag dringt deshalb auf einen raschen Ausbau von Bus- und Bahnverbindungen, engere Taktungen – und langfristig attraktive Preise. Wir wollen, dass Arbeitnehmer auch in ländlichen Räumen zuverlässig öffentlich zur Arbeit und zurückkommen. Und dass Urlauber bequem auch ohne Auto ans Ziel kommen.

Die Corona-Pandemie, der Klimawandel und der Krieg Russlands haben die Welt verändert. Nun liegt es an uns, mit den Veränderungen klug und besonnen umzugehen – und unsere Zukunft weiterhin mit Zuversicht aktiv zu gestalten.

 

Herzlichst

Unterschrift Ihre Martina blau
Martina Fehlner, MdL