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Das neue Schuljahr hat begonnen. Sechs Wochen Ferien, Ausschlafen und Nichtstun haben wieder Lust aufs Lernen geweckt. Auch Lehrerinnen und Lehrer gehen wieder mit frischem Schwung an die Sache. Und für die Erstklässler ist endlich der große Tag gekommen: Sie starten in einen neuen Lebensabschnitt und können es kaum erwarten, Lesen und Rechnen zu lernen wie die Großen.

Während sich Schüler und Lehrkräfte gleichermaßen wünschen, dass im anstehenden Schuljahr alles rund läuft, entwickelt sich die bayerische Schulpolitik zunehmend holprig und der Freistaat steuert ohne klare Konzepte ins digitale Schulzeitalter.

Im Rahmen des Digitalpakts Schule stellt der Bund in den kommenden fünf Jahren 778 Millionen Euro zur Verfügung, um die Ausstattung der bayerischen Schulen mit digitaler Technik voranzutreiben. Das ist eine ansehnliche Summe, die dem Digitalisierungsprozess erfreulicherweise neuen Schwung verleiht. Umso unverständlicher ist es, dass sich der Freistaat nun aus der Förderung der digitalen Bildung weitgehend zurückgezogen hat. Die Staatsregierung überlässt die Finanzierung dieser so wichtigen Zukunftsaufgabe Bund und Kommunen – und stiehlt sich aus ihrer Verantwortung.

Denn es genügt eben nicht, einmalig Computer, Tablets und digitale Tafeln anzuschaffen. Ein digitales Klassenzimmer will langfristig betreut werden, Unterricht 2.0 will sorgsam konzipiert und durchdacht sein. Wer richtet die Geräte ein? Was ist, wenn sie kaputt sind? Wie wird garantiert, dass alle bayerischen Schulen die gleichen Standards erhalten? Und: Wie vermitteln Lehrkräfte digitales Wissen richtig? Die Digitalisierung der Schulen ist eine gewaltige Aufgabe. Und sie verursacht langfristige Kosten, die wir nicht auf die Schultern der Kommunen abwälzen dürfen. Deshalb fordern wir eine bayerische Offensive für digitale Bildung. Wir brauchen IT-Systembetreuer an allen Schulen und eine verlässliche, langfristige Landesförderung. Die Kreide- und Schiefertafelzeit ist vorbei, die Zukunft 2.0 ist längst da! Machen wir unsere Schulen und Schüler jetzt fit dafür!

Unsere Schulen, insbesondere die Grund- und Mittelschulen kämpfen aber noch mit einem weiteren Problem: dem massiven Lehrermangel. Da hilft es auch nicht, wenn das Kultusministerium die Einrichtung neuer Stellen ankündigt – wenn sich diese aus Bewerbermangel nicht besetzen lassen. Vielmehr muss jetzt an mehreren Stellschrauben gedreht werden: Eine Anhebung der Eingangsbesoldung und bessere Arbeitsbedingungen wären geeignete Maßnahmen. Und es muss auch endlich Schluss sein mit der unwürdigen Befristungspraxis. Dass Lehrerinnen und Lehrer sich während der Sommerferien arbeitslos melden müssen, das darf es in unserem Freistaat einfach nicht mehr geben!

Gemeinsam mit der SPD-Landtagsfraktion kämpfe ich dafür, allen bayerischen Kindern Zugang zu bester Bildung zu ermöglichen. Denn Bildung ist das höchste Gut. Investitionen in Bildung sind die besten Investitionen in die Zukunft! Hier sollten wir nicht an falscher Stelle sparen.

 

Herzlichst

Unterschrift Ihre Martina blau
Martina Fehlner, MdL