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Unser blauer Planet ist einzigartig. Und das, was ihn so einzigartig macht, ist das Wasser – denn Wasser ermöglicht erst alles Leben auf der Erde.

Welch unschätzbaren Wert das hohe Gut hat, dessen sind wir uns in den vergangenen Jahren zunehmend bewusst geworden. Denn unser Wasser wird knapper, ganz besonders im Norden Bayerns. Nun ist Unterfranken traditionell eine trockene Region, doch der Klimawandel ist auch hier deutlich zu spüren. Die Dürresommer und niederschlagsarmen Winter haben die Wasserkrise weiter zugespitzt, mit gravierenden Folgen für die Land- und Forstwirtschaft.

Besorgniserregend ist, dass sich die Probleme gegenseitig verstärken: Je größer die Trockenheit, umso stärker wächst etwa der Bewässerungsbedarf in der Landwirtschaft. Bereits heute ist Weinbau in manchen Lagen praktisch nicht mehr ohne zusätzliche Bewässerung möglich, da in trockenen Sommern selbst tief verwurzelte Reben kaum noch Wasser in der Erde finden. Besonders dramatisch ist die Situation in den Wäldern, wo nicht nur Nadelbäume flächendeckend absterben, sondern inzwischen selbst Laubbäume vertrocknen. Sterben aber die Wälder, können sie ihre, auch für unser Leben so wichtigen Funktionen nicht mehr erfüllen: CO2  filtern, die Luft kühlen, Wasser in ihren humosen Böden speichern. Es sind Teufelskreise, die in Gang gesetzt werden.

Die Wasserknappheit wird künftig auch die Nutzungskonflikte verschärfen: Wer darf wann wieviel Wasser zum Beispiel aus dem Main entnehmen? In welchem Rahmen dürfen Felder künftig mit Grundwasser bewässert werden? Wie kann die Trinkwasserversorgung gesichert werden? Eine gerechte Verteilung der knapper werdenden Ressource Wasser ist eine der großen Aufgaben, die auf uns zukommen. Dafür braucht es ganz klare Regelungen der Rahmenbedingungen und vernünftige, regionale Wassermanagementkonzepte. Hier ist die Politik gefordert.

Von der sparsamen Tröpfchenbewässerung über die Anlage von Wasserspeichern in der Landwirtschaft bis hin zu Regenwasser-Rückhaltesystemen in den Städten – es gibt eine ganze Reihe bewährter wie auch innovativer Techniken, um die Wassernutzung zu optimieren. Deren großflächige Umsetzung in die Praxis erfolgt allerdings noch immer viel zu schleppend. Hier muss die Staatsregierung beherzter herangehen, denn mit dem fortschreitenden Klimawandel läuft uns die Zeit davon.

Gemeinsam mit meinem unterfränkischen Kollegen Volkmar Halbleib engagiere ich mich für ein „Wassersofortprogramm für Nordbayern“. Wir brauchen jetzt Investitionen in sparsame Bewässerungssysteme, in Rückhaltebecken, wir brauchen Bewässerungskonzepte für die Forstwirtschaft. Nötig ist aber auch mehr Personal in den Wasserwirtschafts- und Forstämtern, um die drängenden Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.

Herzlichst

Unterschrift Ihre Martina blau
Martina Fehlner, MdL