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Bis ins Mittelalter war Bayern fast komplett von Wäldern bedeckt. Heute macht der Wald nur noch ein Drittel der Landesfläche aus. Und doch ist seine Bedeutung für Mensch und Tier unermesslich. So ist der Wald ist ein einzigartiger Erholungsraum: Ob zum Wandern, Radeln, oder einfach für einen Sonntagsspaziergang mit der Familie. Ein Aufenthalt im Wald tut uns allen gut. Und nicht umsonst kommen jedes Jahr Hunderttausende Urlaubsgäste zu uns in den wunderschönen Spessart, Deutschlands größtem Mischwaldgebiet, um der Natur nah zu sein.  

Gerade für strukturschwache Regionen sind erlebbare Wälder ein touristisches Pfund – und damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Großes ökonomisches Gewicht hat der Wald aber auch als Rohstofflieferant: Von der Holzwirtschaft hängen viele Arbeitsplätze ab, und es sollte in unserem gesellschaftlichen Interesse sein, die nachhaltige Produktion und Verarbeitung heimischer Hölzer zu fördern.

Der Wald ist aber noch viel mehr: nämlich ein einzigartiger Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Viele bedrohte Arten finden in dem komplexen und gleichzeitig empfindlichen Ökosystem ein Refugium. Wollen wir die Artenvielfalt in Bayern erhalten, müssen wir mehr Waldflächen unter Schutz stellen. Wir müssen Biotope, Naturwälder und Nationalparks besser miteinander vernetzen und bayernweit Korridore schaffen, die den Austausch von Arten ermöglichen.  

In Zeiten des Klimawandels kommt dem Wald zudem eine zentrale Bedeutung als CO2-Speicher zu. Doch ist es eben dieser der Klimawandel, der unserem Wald zu schaffen macht: Die Fichte, die rund 40 Prozent des Baumbestandes ausmacht, kommt mit der zunehmenden Trockenheit nur schlecht zu Recht. Andere Baumarten wie Tannen oder Buchen können das besser. Deshalb ist es jetzt wichtig, den Wald fit zu machen für die veränderten klimatischen Bedingungen. Wir müssen den Waldumbau – weg von den Fichten-Monokulturen hin zu widerstandsfähigeren Mischwäldern – viel schneller vorantreiben. Insbesondere vom Freistaat, dem rund ein Drittel der Flächen gehört, erwarten wir Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion in dieser Hinsicht mehr Anstrengungen.

Auf ein großes Problem beim Waldumbau weist übrigens das aktuelle Waldgutachten hin: So hat der Wildverbiss in den vergangenen drei Jahren weiter zugenommen. Soll der Waldumbau gelingen, brauchen wir dafür jetzt Lösungen.

Erholungsort, Lebensraum, Arbeitsplatz – unser Wald mit all seinen ökologischen, ökonomischen und sozialen Funktionen ist ein kleiner Kosmos. Nicht immer ist es einfach, die vielen unterschiedlichen, teils widersprüchlichen Interessen Einklang zu bringen. Dies kann nur durch einen beständigen Dialog gelingen. Als Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, aber auch als Mitglied im Beirat der Bayerischen Staatsforsten setze ich mich für einen besseren Schutz und die nachhaltige Nutzung unserer einzigartigen Bayerischen Wälder ein. Sie sind ein Herzstück von Bayern.

 

Herzlichst

Unterschrift Ihre Martina blau
Martina Fehlner, MdL

  

   

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