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„Na, wie war Mathe?“ – „Och, das ist ausgefallen.“ „Und was habt ihr in Englisch gemacht?“ – Da durften wir malen, weil unser Englischlehrer krank ist.“ Solche Gespräche zwischen einem neugierigen Elternteil und dem Sprössling, der gerade von der Schule kommt, wird es in Zukunft wohl immer öfter geben. Bedauerlicherweise.

Denn Bayerns Schulen kämpfen mit einem dramatischen Lehrermangel. Besonders an Grund- und Mittelschulen spitzt sich die Situation immer weiter zu. Unterricht, der ausfällt, Inhalte, die auf der Strecke bleiben – all dies gehört schon fast zum Stundenplan. Und es zeichnet sich ab, dass bereits im September, wenn das neue Schuljahr gerade erst losgeht, wieder Unterrichtsstunden ausfallen werden, weil Lehrkräfte fehlen. Was für ein vermasselter Schulstart!

Verantwortlich dafür ist die verfehlte Personalpolitik des Kultusministeriums. Und die Staatsregierung redet das Problem lieber klein, als es wirkungsvoll anzupacken. Denn Tatsache ist: Immer weniger junge Menschen in Bayern entscheiden sich für ein Lehramtsstudium. Und die, die es tun, gehen lieber an Gymnasien und Realschulen – dorthin, wo bessere Löhne winken. Das sollte nicht sein.

Wir müssen dafür sorgen, dass der Lehrerberuf auch für Grund- und Mittelschulen attraktiver wird! Nur so können wir sicherstellen, dass unsere Kinder langfristig von der bestmöglichen Bildung profitieren. Wie das gelingen kann? Mit angemessenen Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen – und genügend Personal!

Mit einem Dringlichkeitsantrag hat meine Fraktion im Landtag aktuell gefordert, die Eingangsbesoldung für alle Lehrämter auf die Stufe A13 anzuheben und damit auf ein einheitliches Niveau zu bringen. Denn warum sollten Grund- und Mittelschullehrer weniger verdienen als jene, die an Realschulen und Gymnasien unterrichten? Wir wollen eine gleiche Wertschätzung für alle.

Ein weiterer Punkt, den wir seit Jahren scharf kritisieren, ist die gängige Befristungspraxis an unseren Schulen. Tausende, vor allem junge Lehrkräfte werden jedes Jahr zum Schuljahresende entlassen – um mit etwas Glück zum neuen Schuljahr wieder neu angestellt zu werden. Das heißt, dass sich diese Pädagogen für diese Zeit arbeitslos melden müssen. Eine unzumutbare, unwürdige Praxis, mit der dauerhaft Schluss sein muss!

Noch vor einem Jahr hatte auch der Freie-Wähler-Politiker Michael Piazolo vehement das Ende des Befristungswesens eingefordert. Als heutiger Kultusminister möchte er davon offensichtlich nichts mehr wissen. Wir finden: Unsere Lehrerinnen und Lehrer haben mehr Respekt verdient. Denn sie sind es, die unsere Kinder maßgeblich auf ihrem Bildungsweg begleiten, sie in ihrer Entwicklung prägen und sie für die Zukunft fit machen.

Ich werde mich im Bayerischen Landtag auch weiterhin dafür stark machen, dass alle Kinder in Bayern die besten Bildungs- und Zukunftschancen bekommen.

 

Herzlichst

Unterschrift Ihre Martina blau
Martina Fehlner, MdL

 

   

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