Herzlich willkommen auf meiner Homepage…
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…ich freue mich sehr über Ihr Interesse an meiner Arbeit und meinen Aktivitäten.
Kennen Sie das, wenn Ihnen beim Telefonat mit Ihrer Bank ein Sprachbot statt eines Kundenberaters antwortet? Ist Ihr Auto mit einem Spurhalteassistent ausgestattet? Erkundigen Sie sich vor dem Besuch im Schwimmbad, Museum oder Zoo online, wie viel voraussichtlich los sein wird?
Künstliche Intelligenz hat längst Einzug in unseren Alltag gehalten. Und dabei stehen wir erst am Anfang einer globalen Entwicklung, die unsere Arbeitswelt und unsere Wirtschaft, Forschung und Medizin grundlegend transformieren, Schule, Bildung und Gesellschaft tiefgreifend verändern wird. Die KI-Anwendungsbereiche sind vielfältig, die Potentiale enorm – und die Entwicklung geht in Riesenschritten weiter.
So werden KI-Anwendungen in der Medizin künftig die Früherkennung von Krankheiten weiter verbessern – etwa bei der Auswertung von Gewebeproben oder durch die Analyse von Stimmproben. In der Landwirtschaft kann KI helfen, besser mit den Folgen des Klimawandels klarzukommen und ressourcensparend zu wirtschaften. Und auch aus dem Tourismussektor ist KI künftig nicht mehr wegzudenken – sei es im Bereich der Besucherlenkung, bei der Entwicklung von Augmented-Reality-Erlebnissen oder der Vorhersage von Reisetrends.
Doch wie bei vielen wegbereitenden Innovationen bringt auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz Gefahren und Risiken mit sich.
Ein großes Thema ist der Schutz von Daten, Urheber- und Persönlichkeitsrechten. Wer den jüngsten Streit um sexualisierte Deepfakes des KI-Chatbots Grok von Elon Musk mitverfolgt hat, weiß, welchen Schaden KI anrichten kann. Und auch der exponentielle Anstieg der Online-Kriminalität ist eng mit immer ausgefeilteren Methoden wie KI-gestützten Phishing-Mails verflochten.
Es ist daher die Aufgabe der Politik, Künstliche Intelligenz zu regulieren. Man kann der Bayerischen Staatsregierung nicht vorwerfen, den Zukunftstrend nicht erkannt zu haben. Immerhin hat sie zwischen 2020 und 2025 rund 350 Millionen Euro in KI-Forschung und -Entwicklung investiert. Und doch ist die Staatsregierung nicht in der Lage aufzuschlüsseln, wieviel davon in die Forschung zur KI-Sicherheit fließt, wie eine Antwort des Digitalministeriums auf eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion zeigt. Eine weitere Anfrage offenbart zudem Schwächen bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität im Freistaat. Unter anderem fehlt dem Landeskriminalamt schlicht die nötige Technik zur Erkennung von Deepfakes.
Für eine verantwortungsvolle Regulierung von Künstlicher Intelligenz setze ich mich mit meiner Arbeit im Bayerischen Landtag auch künftig mit Nachdruck ein.
Herzlichst