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22 Tipps für Ferien vor der Haustür

Unsere wunderschöne Region zwischen Spessart und Odenwald ist ein echtes Urlaubsparadies. Und jetzt ist die beste Zeit, sie mit all ihren versteckten und bekannten Schönheiten zu erkunden oder sie neu zu entdecken.

Unternehmen Sie doch mal eine E-Bike-Genusstour im Spessart, samt deftiger Einkehr. Genießen Sie faule Tage an idyllischen Badeseen. Finden Sie Ruhe und Erholung inmitten unberührter Natur. Auch auf Familien warten zahllose spannende „Mikroabenteuer“ direkt vor der Haustür.

Nach den langen Wochen des Corona-Lockdowns ist bei uns mittlerweile fast alles wieder möglich – eben mit gewissen Vorgaben und unter Einhaltung der Hygienevorschriften: Zoos und Freizeitparks haben ihre Pforten wieder geöffnet, Bäder laden zum spritzigen Vergnügen und auch der kulturelle Betrieb kommt langsam wieder in Schwung. Informieren Sie sich jedoch unbedingt vorab, ob Sie für Ihren Ausflug Tickets online reservieren müssen und welche Einschränkungen möglicherweise gelten. Dann bleiben Sie vor Enttäuschungen bewahrt.

Mit dieser Auswahl an persönlichen Tipps möchte ich Ihnen auch in diesem Sommer wieder einige Inspirationen für die Ferienzeit an die Hand geben. Damit Sie sich auch zu Hause ganz wie im Urlaub fühlen.

Ihnen wünsche ich schöne, erholsame Sommerwochen – und bleiben Sie weiterhin gesund!

Ihre Martina Fehlner

Noch mehr „Wald erFahren“ – und gewinnen
49 Kommunen, 98 E-Bike-Ladestationen: Das preisgekrönte E-Bike-Ladeinfrastrukturprojekt im Spessart hat in dieser Fahrradsaison noch einmal kräftig nachgeladen und seine Gebietsfläche stark ausgeweitet. Zwischen Alzenau und Gemünden, Bad Soden-Salmünster und Miltenberg lädt mittlerweile ein flächendeckendes Netz an Ladestationen zu E-Bike-Touren durch den Spessart ein. Dabei verbinden sich beim Aufladen das Praktische und das Schöne wie von selbst: Während der Drahtesel Energie tankt, können Radler bei einem „Radler“ im Dorfwirtshaus anstoßen, über historische Marktplätze schlendern, oder sich einen Picknickkorb im Hofladen zusammenstellen. Denn alle Ladestationen befinden sich stets dort, wo ein Abstieg auch lohnt.
Tipp: die Sommerferien-Challenge! Ein E-Bike, eine Ladestation, ein Radler – klick! Fertig ist das Bewerbungsfoto. Aufnahmen können bis zum 7. September eingereicht werden. Den besten Hobby-Fotografen winken attraktive Preise.

Kinderrallye durchs Römermuseum Obernburg
Auch 2.000 Jahre nach Cäsar & Co. sind die Römer ein Faszinosum für Jung und Alt. Eben auch, weil sie in unserer Region viele, markante Spuren hinterlassen haben. Zum Beispiel in Obernburg. Dort hat das sehenswerte Römermuseum jetzt eine Kinderrallye ausgetüftelt, um jungen Besuchern spielerisch den Zugang zur fantastischen Welt der Römer, deren Alltagsleben, Kulten und Kriegswerkzeugen zu eröffnen. Mit einer Rallye-Karte gehen Kinder auf Spurensuche im Museum, entziffern Inschriften, lesen Tierspuren und lösen knifflige Rätsel. Die Museumsjagd gibt es in zwei Versionen: für Grundschüler und für Größere ab 10 Jahren. Sobald es die Corona-Lage erlaubt, soll ein weiterer Raum geöffnet werden, in dem Rüstungen anprobiert, Schilde getestet und weitere Dinge ausprobiert werden können.

Voll Bock auf ‘ne Wanderung: Bürgstädter Route setzt auf die Jugend
Wandern – aber bitte nicht mit mir! So sehen das wohl etliche Teenager, die gerade mitten in der Null-Bock-Phase stecken. Das will der Bürgstädter Bildungs- und Jugendwanderweg ändern: Er ist gemeinsam mit Jugendlichen für Jugendliche konzipiert worden. Nicht nur, dass Schülerinnen und Schüler die Wegmarkierungen für die Rundtour mitkreiert und selbst aufgebracht haben. Nein, sie haben auch kräftig mitgestaltet: etwa die Sandsteinskulpturen, die die Geschichte der Nibelungen illustrieren. Die Werke stammen aus der Hand von Zehntklässlern – eine beachtliche Leistung! Die zehn Kilometer lange Strecke ab dem Wanderparkplatz Stütz verbindet Natur, tolle Aussichten, Phantasie und Spaß, und ist obendrein noch lehrreich. Im Zeitraffer geht‘s durch die Geschichte der Region, und wer mag, kann sich beim Geocaching sogar auf die Suche nach einem verborgenen Schatz machen.

Luxuriöse Trinkkultur – faszinierende Ausstellung im Pompejanum
Das Pompejanum ist für mich eines der eindrucksvollsten Bauwerke in meiner Heimatstadt. Die klassizistische Architektur, die herrliche Lage hoch über dem Mainufer – traumhaft. Doch auch die hochkarätigen Sonderausstellungen ziehen mich immer wieder dorthin. „Schimmernde Krüge aus Erz“ ist der Titel der aktuellen Sonderausstellung, die auch diesmal wieder einen spannenden Aspekt der antiken Geschichte beleuchtet: außergewöhnliche Bronzegefäße der Griechen, Etrusker und Römer. Zu bewundern gibt es unter anderem Trinkgefäße, die mit Dämonen und allerlei Figuren dekoriert sind, edle Wasserkrüge oder Kessel, in denen Wein und Wasser für vornehme Trinkrituale gemischt wurden. Lohnt sich!

Medizin gegen Fernweh: Wandern auf den Fernwe(h)gen
Es muss ja nicht immer gleich der Jakobsweg sein. Wussten Sie, dass es auch bei uns um die Ecke eine ganze Reihe hervorragender Fernwanderwege gibt? Erst im Juni ist der neue Spessartweg 3 offiziell an den Start gegangen. Er führt auf 60 Kilometern Länge von Bad Soden-Salmünster nach Heigenbrücken. Unterwegs erwarten Wanderer idyllische Naturschutzgebiete, erholsame Seenlandschaften, ein mystisches Moor und eines der schönsten Spessarttäler – und natürlich fehlt es auch nicht an schönen Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Wer am Ende noch Kraft in den Beinen hat, der verlängert einfach und setzt mit dem Spessartweg 2 nochmal 60 Kilometer drauf.
Übrigens: Das Spessart Räuberland ist im vergangenen Herbst abermals als eine von vier „Qualitätsregionen Wanderbares Deutschland“ bundesweit zertifiziert worden.

Alzenauer Kultur-Spätsommer
Die Alzenauer Burgfestspiele sind abgesagt – es lebe der Kultur-Spätsommer! Vom 21. August bis zum 5. September verwandelt sich die historische Burganlage in eine kleine, aber feine Bühne für Comedians, Rocker und Schauspieler. Insgesamt sieben Veranstaltungen, darunter mit Alain Frei, dem Graceland Duo und dem Theater Nedelmann, stehen jeweils an Freitagen und Samstagen auf dem Programm. Ich freue mich – und es ist auch dringend Zeit geworden – dass das kulturelle Leben auch an diesem schönen Ort nach schwierigen Monaten wieder zurückkehren kann. Wir alle brauchen die Kultur! Sie sorgt für Genuss im Leben, sie bringt einen zum Nachdenken oder einfach zum Lachen und ist ein ganz wesentliches und wertvolles Element einer modernen, lebendigen und demokratischen Gesellschaft. Tickets für den Alzenauer Kultur-Spätsommer sind bereits jetzt erhältlich.

Esel-Erlebnisse im Elsavatal
Tierisch schöne Stunden erleben Familien auf dem Landschaftspflegehof Elsavatal in Eschau. Auf dem Hof leben Schafe, Ponys, Ziegen, Gänse, Hasen und natürlich eine ganze Menge Esel. Die freuen sich schon auf Streicheleinheiten oder einen gemeinsamen Spaziergang. Für die Sommerferien haben die „Esels-Eltern“, die Familie Bodirsky, ein abwechslungsreiches Kinderprogramm geschnürt: So können Familien jeden Donnerstag um 14.30 Uhr zu einem kleinen Ausflug mit den zotteligen Langohren aufbrechen – ganz ohne Anmeldung. Von Esels-Geschicklichkeitsspielen über einen Geschichten-Vormittag bis hin zum Bälle-Filzen sind weitere Angebote buchbar. Wer einfach so vorbeischauen möchte, für den ist der Hof im August jeden Dienstag und Donnerstag von 14 bis 16 Uhr geöffnet.

Raumfüllend: Norbert Nolte in den Miltenberger Museen
„Voglio vedere“ und „Zeitfluss“ heißen die Ausstellungen des Nürnberger Objektkünstlers, die gleich in beiden Museen der Stadt Miltenberg zu sehen sind. Seine Collagen, Raumarbeiten und Installationen beziehen die Räumlichkeiten mit ein. So schlägt der 1952 geborene Nolte interessante Brücken zwischen den eigenen Werken, der Dauerausstellung, den Ausstellungsräumen – und bindet sogar die umliegende Landschaft mit ein. Ein Kulturgenuss, der inspiriert. Auch, weil Noltes Arbeiten selbst voller Anspielungen auf Literatur und Kunstgeschichte stecken. So erscheint selbst das Hügelpanorama aus dem Burgfenster in einem anderen Licht, wenn daneben das berühmte Zitat des Alpenmalers Segantini „Ich will meine Berge sehen“ prangt. Gut gemacht, sehenswert, erlebenswert.

Wandertipp: der etwas andere Schulweg – „der Alte Schulweg“ in Dammbach
Viele Eltern üben mit ihren ABC-Schützen in den Sommerferien schon mal den Schulweg ein, zeigen sichere Überwege, Ampeln und Zebrastreifen. Einen Schulweg der ganz anderen Art hatten früher dagegen die Kinder von der Geißhöhe vor sich. Sie mussten je 300 Höhenmeter auf der drei Kilometer langen Strecke bewältigen – all das mit ihren schweren Ranzen. Wer den „Alten Schulweg“ nachwandern möchte, startet im Dammbacher Ortsteil Wintersbach. Der Erlebnispfad führt durch artenreiche Feuchtbiotope und durch idyllische Wälder bis hinauf auf zum Ludwig-Keller-Turm auf mehr als 521 Höhenmetern. Eine aussichtsreiche Tour, bei der man durchaus ins Schwitzen kommt. Da freut sich so mancher Erstklässer, dass es für ihn künftig nur zweimal um die Straßenecke geht.

Frammersbach: Nasse Füße oder lieber Kopfsprung?
Nun, nasse Füße bekommen Besucher des Feuchtwiesen-Erlebnispfads in Frammersbach eigentlich nur im Wassertretbecken. Ansonsten sind die Wege durch das kleine Naturparadies zum Teil kinderwagen- und rollstuhlgerecht ausgebaut. 23 interaktive Stationen machen etwa erlebbar, wie Wässerwiesen funktionieren, geben spannende Einblicke in die Unterwasserwelt des Mühlkanals und lassen Kinder zu Schöpfern eigener Landschaften werden. Der Weg ist jederzeit zur Begehung offen. Wer jetzt Lust auf noch mehr Nass bekommen hat, der sollte im Anschluss im Frammersbacher Terrassenfreibad vorbeischauen. Das bietet von der Riesenrutsche bis Schwalldusche alles, was Familien brauchen. Die weitläufigen Liegewiesen sind auf fünf Terrassen mit Schattenbäumen verteilt – bezaubernde Spessart-Panoramen inklusive. Die Besucherzahlen sind zwar begrenzt. Eine Online-Reservierung ist jedoch nicht nötig.

Fürs Köpfchen: der Smart Pfad Odenwald
Mathe ist nicht unbedingt das Lieblingsfach? In Physik immer nur Vierer? Kein Problem. Wer auf diesem besonderen Mint-Erlebnispfad zwischen Mudau und Amorbach unterwegs ist, dem fliegen die Geheimnisse der Geometrie beim Schaukeln zu und das Schwerkraftgesetz rieselt praktisch als Sand von der Rutsche. Der 15 Kilometer lange Wander- und Radweg erwartet Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit sechs spannenden Erlebnisstationen und 45 Exponaten, die sich jeweils mit verschiedenen naturwissenschaftlichen Themen beschäftigen. Im Amorbacher Bürgerpark etwa dreht sich alles um die Naturgesetze, sorgen ein lebensgroßes Kaleidoskop und ein Naturklangverstärker für eindrucksvolle Sinneserlebnisse mit Aha-Faktor. Ein wunderbares, länderübergreifendes Projekt, um junge Leute für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.

Wasserbüffel bei Windheim beobachten
Sich genüsslich im Schlamm suhlen, das ist für Wasserbüffel pure Wellness. Im Hafenlohrtal können Naturfreunde sie bei ihren matschigen Anwendungen beobachten. Seit 2009 weiden die schwarzen Kolosse im Sommer dort. Jeder von ihnen kann bis zu 700 Kilogramm auf die Waage bringen. Als lebendige „Rasenmäher“ halten sie die wertvolle Biotop-Landschaft offen. Mehr noch: Dort, wo sich die Tiere ihre Schlammsuhlen anlegen, entstehen neue Lebensräume für Amphibien und Libellen. Ein außergewöhnliches Naturschutzprojekt mit Vorbild-Charakter, das seit dem vergangenen Jahr weitere tierische Mitarbeiter gewonnen hat: Mittlerweile grasen auch Exmoor-Wildponies im Tal.

Balla balla: Adventure-Golf Heimbuchenthal
Alle, die es schon einmal ausprobiert haben, wissen es: Die Mischung aus Minigolf und „echtem“ Golf ist eine Riesen-Gaudi für die ganze Familie. Brücken, Höhlen, Wasserfälle: Auf spannenden 18 Bahnen muss der Ball über fantasievolle Hindernisse gelenkt werden. Die gepflegten Kunstrasenbahnen sind dabei an die natürliche Landschaft angepasst. Da ist einige Geschicklichkeit gefragt! Nach dem Golf-Abenteuer sorgt eine Wassertretanlage gleich nebenan für Abkühlung.

Für Mountainbike-Freaks: der Hahnenkammtrail Alzenau
Spannende Abfahrten, tolle Panoramen, gute Infrastruktur: Der Hahnenkamm steht bei Mountainbikern hoch im Kurs. Im Rahmen des Projekts „Hahnenkammtrails“ entsteht derzeit ein Netz an offiziellen Trails mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Sie ersetzen die illegal entstandenen Abfahrten, die in der Vergangenheit wiederholt für Probleme gesorgt hatten. Drei der Trails sind bereits eröffnet: Der rote Speichenbachtrail führt vom Hahnenkammhaus aus in Richtung Kälberau und gilt als anspruchsvoll. Eine leichtere Alternative ist der Burgentrail. Der Name „Giftiger Berg-Trail“ deutet bereits darauf hin, dass für die schwarz markierte Strecke von den Kammhöhen hinunter nach Michelbach-Blankenberg etwas Übung im Sattel gefragt ist. Weitere Trails sollen folgen.

Badefreuden am Freudenberger Badesee
Gespeist aus mehreren Quellen der Odenwald-Hügel, ist dieser naturnahe Badesee im Sommer eine wunderbare Erfrischung. Am flachen Uferbereich können Kinder herumplanschen, rutschen und toben, während Sportschwimmer etwas weiter in Ruhe ihre Runden ziehen. Aufgrund der Corona-Einschränkungen ist die maximale Tagesbesucherzahl zunächst auf 800 festgelegt und es können verschiedene Zeitslots gebucht werden. Eintrittskarten sind online, im Freudenberger Tourismus- und Kulturbüro sowie im Rathaus erhältlich. Bitte mindestens zwei Tage im Voraus buchen. Sommerlichen Seenspaß bieten unter anderem auch der Meerhofsee, der Großwelzheimer Badesee oder der Mainparksee.

Es klappert die Mühle…an der Hafenlohr
Ein zauberhafter Rundwanderweg durch schattige Wälder und mit neun Kilometern Länge genau das Richtige für einen Sonntags-Ausflug. Folgen Sie vom Parpkplatz Mühlenweg in Rothenbuch aus der weißen Markierung mit der roten Diagonale. Der idyllische Weg folgt der plätschernden Hafenlohr und stößt schließlich auf die aufwändig renovierte Gemeindemühle aus dem 18. Jahrhundert. Die Location mit ihrem klappernden Mühlrad ist so romantisch, dass sie von der Gemeinde Rothenbuch sogar als Standesamt genutzt wird. Im weiteren Wegverlauf passieren Sie noch eine weitere Mühle und erreichen, nun der Markierung „R3“ folgend, den malerischen Breitsee. Von hier aus geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Höchst: eine Reise ins Märchenland
Eine Windmühle, ein altes Postamt, ein Dornröschenschloss: Auf dem romantischen Pfad durch die Obrunnschlucht im hessischen Höchst erwacht eine ganze Phantasiewelt zum Leben. Liebevoll gestaltete Miniatur-Gebäude und Skulpturen entführen auf eine zauberhafte Märchenreise inmitten einer ebenso bezaubernden Natur. Immer wieder überqueren kleine Holzbrücken das plätschernde Bächlein und wenn kurze Kinderbeine müde werden, laden lauschige Picknickbänke und ein Zwergenhäuschen zur Rast.

Familien-Klassiker Haibacher Wildpark
Der 4,5 Hektar große Park am Ortsrand von Haibach ist ein Klassiker unter den Familienausflugszielen. Nach den langen, besucherfreien Wochen freuen sich Esel, Wildschweine, Ziege, Hirsche, Rebhühner und viele weitere Tiere nun wieder auf kleine und große Ausflugsgäste. Die schöne Anlage öffnet jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 18 Uhr und ist für Besucher kostenfrei. Aufgrund der Corona-Beschränkungen wird der Einlass jeweils nur zur vollen Stunde gewährt.
Tipp: Als Pulsbeschleuniger lädt gleich neben dem Wildpark der Kletterwald ein.  Neben fünf verschiedenen Parcours in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen können schon die Kleinsten ab vier einen Mini-Parcours absolvieren. Aufgrund der Corona-Bestimmungen ist hier eine Online-Reservierung vorab jedoch zwingend erforderlich.

Großheubach: Über den Eselsweg zur Engelsstaffel
Vorhang auf für den nächsten Europäischen Kulturweg: Erst im Juli ist der Kulturweg „Großheubach 2“ offiziell eröffnet worden. Zwölf Kilometer lang ist die landschaftlich und kulturhistorisch interessante Wanderung, für den es durchaus etwas Kondition braucht. Vom Gasthaus „Zur Bretzel“ aus führt die Strecke über den Weiler Klotzenhof hangauf zum Ospis. Auf einem schattigen Waldweg geht es weiter zum Hunnenstein, wo Wanderer auf einer der begleitenden Infotafeln erfahren, was es mit den mystischen Heunesteinen auf sich hat. Vorbei am Pfaffenbrunnen lädt etwas weiter das Kloster Engelberg zu einer Stärkung, bevor es auf den 612 Engelsstaffeln steil hinab zurück zum Startpunkt geht. „Über den Eselsweg zur Engelsstaffel“ ist mit viel Herzblut und ehrenamtlichem Engagement unter der Leitung des Archäologischen Spessartprojekts umgesetzt worden – Respekt und Anerkennung!

Einkehren und Genießen im Landgasthof
Nach dem Wandern gepflegt einkehren, es sich bei einem Mittagessen einfach mal gut gehen lassen und zum Abschluss noch ein Stück hausgemachen Kuchen draufsetzen – wann haben Sie sich so etwas zuletzt gegönnt? Viele familienbetriebene Gasthäuser in unserer Region freuen sich nach den harten  zurückliegenden Wochen endlich wieder auf Gäste. Eine meiner jüngsten Einkehr-Entdeckungen ist der Waldmichelbacher Hof: In einem Seitental bei Bessenbach serviert der Landgasthof eine regionale Bio-Küche, im Hofladen gibt es Natursauerteigbrot aus dem Steinofen zu kaufen, aber auch Rindfleisch aus dem eigenen Zuchtbetrieb und Edelobstbrände aus der hofeigenen Brennerei. Gästen wird auf dem Hof gerne ein Einblick in die Erzeugung der Lebensmittel gewährt – und wer länger bleiben möchte, kann hier sogar Urlaub auf dem Bauernhof machen.

Auf Expedition durch ein bayerisches Top-Geotop
Eines der hundert schönsten Geotope Bayerns versteckt sich in einer urwüchsigen Schlucht bei Klingenberg: der Seltenbachschlucht. Vor 200 Millionen Jahren haben eiszeitliche Zuflüsse des Mains eine tiefe Schlucht in den Fels gegraben. Heute können Spaziergänger auf dem Weg durch das enge Kerbtal viele einzelne Buntsandscheinschichten herausdeuten. Inmitten einer üppigen Flora mit Laubbäumen, Moosen und Efeu fühlen sich zahlreiche Amphibienarten wohl, und mit etwas Glück lässt sich sogar ein Vertreter der grell gemusterten Feuersalamander blicken.

Immer was Neues zu entdecken: Kompakte Aschaffenburg-Führungen
Zwar müssen Kulturhungrige noch etwas Geduld aufbringen, bis es mit den Museumsführungen wieder richtig losgeht. Aber schon jetzt laden in Aschaffenburg fast täglich Stadtführungen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten ein. Los geht es jeweils um 11 Uhr an der Tourist-Information: So steht immer donnerstags  der geführte Spaziergang „Südliches Flair – kurz und kompakt“ auf dem Programm. Und am Sonntag bietet die Führung „Aschaffenburg für Kunstbanausen“ eine perfekte Gelegenheit, das eigene Kunstwissen über Aschaffenburg aufzupolieren.

 

Unter anderem halten folgende Tourismusämter, Verbände und Vereine weitere Informationen und Angebote für Sie bereit:

– Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg

– Mainland Miltenberg-Churfranken e.V., Miltenberg

– Naturpark Spessart e.V., Gemünden am Main

– Odenwald Tourismus  GmbH

– Tourismusverband Franken e.V.

– Tourismusverband Spessart-Mainland, Großwallstadt

– Touristikverband e.V. RÄUBERLAND, Heimbuchental

– TAG Münteres Mümlingtal, Bad König