Meine Sommerferien-Tipps 2026
Wer in den Sommerferien in den Urlaub fährt, der hat es gut. Wer zu Hause bleibt, ebenfalls. Denn unsere Region bietet so viele zauberhafte Ausflugsziele, umwerfende Landschaften und breitgefächerte Kulturangebote, dass auch ein Sommer daheim wahre Urlaubsgefühle aufkommen lässt.
Für mich ist es immer wieder ein Erlebnis, meine Region bei einer Wanderung, einer Radtour oder beim Schlendern durch historische Ortskerne neu zu entdecken – und im Anschluss in einem Dorfgasthaus, einem Biergarten oder in einer Häckerwirtschaft einzukehren. Glücklich macht mich auch, zu beobachten, wie wohl sich Urlauber aus anderen Teilen Deutschlands und Reisende aus aller Welt bei uns fühlen. Unsere Gastronomen und Hoteliers geben ja auch Ihr Bestes, um einen Aufenthalt in unserer Region zu einem unverwechselbaren Erlebnis zu machen. Auch die Tourismusabteilungen in den Kommunen, die Tourismusverbände tragen ihren Teil dazu bei. Wander-, Kultur– und andere Vereine mit ihren vielen ehrenamtlich Engagierten schließlich halten Wanderwege in Schuss, organisieren Feste und Festivals, pflegen regionale Traditionen und leben eine herzliche Willkommenskultur. Das alles zusammen macht unsere Heimat so lebens- und liebenswert. All dies macht uns auch als Urlaubsregion so einzigartig.
Ihnen und Ihren Liebsten wünsche ich nun schöne und erholsame Ferienwochen.
Herzlich
Ihre Martina Fehlner

Es ist die größte Präsentation ukrainischen Kulturbesitzes in ganz Europa: „A European Collection“ ist der Titel einer beeindruckenden Sonderausstellung im Aschaffenburger Christian Schad Museum. Gezeigt werden bedeutende Werke von Peter Paul Rubens, Pieter Brueghel, Rembrandt und weiteren großen Malern der Vormoderne. Mehr als 70 Exponate sind übersichtlich gegliedert und chronologisch geordnet, sodass Besucher einen guten Überblick über die großen künstlerischen Entwicklungen und Strömungen zwischen dem 15. und dem 19. Jahrhundert erhalten. Ein Tipp nicht nur für Regentage.

Familien können mit der App „Denk mal – Rad mal im Landkreis Aschaffenburg“ jetzt zwei neue Strecken entdecken. Eine davon ist die Abenteuerradroute „von Tunneln und alten Schienen“. Vom Freizeitgelände Seebachtal im Laufacher Ortsteil Hain aus führt die sieben Kilometer lange Tour durchs Schwarzbachtal, am historischen Schwarzkopfwestportal vorbei und wieder zum Ausgangspunkt. An fünf Stationen können Radler mit Hilfe der App spannende Geschichten in Mundart abhören und erfahren dabei einige erstaunliche Dinge rund um die hiesigen Bahnstrecken früher und heute. Wer ins Schwitzen kommt, kann sich unterwegs an einer Erfrischungsstation mit frischem Quellwasser abkühlen. Praktisch: die Fahrrad-Reparatur-Station Laufach.

Gemeinsam mit einer sympathischen Schneiderlein-Figur führt diese rund 6 Kilometer lange Familien-Rundwanderung durch das Reich der Räuber und Riesen. An vier Hörstationen erleben Kinder und ihre Eltern spannende Abenteuer mit dem „Locken-August“: Wer mit dem Smartphone die auf den Tafeln angebrachten QR-Codes scannt, kann einer neu erzählten Version des Märchens „Das tapfere Schneiderlein“ lauschen. Wie schon im Original der Gebrüder Grimm gilt auch hier: Ende gut, alles gut. Denn zum Schluss wartet die Route noch mit einem tollen Höhepunkt auf: einer 60 Meter langen Kugelbahn. Hier können junge Wanderer bunte Riesenmurmeln auf die Reise über Hindernisse, durch Kurven und Tunnel schicken. Start und Ziel des Räuberwanderwegs ist der Parkplatz unterhalb der St. Laurentius Kirche im Ortsteil Rußbach.

Mit Freunden einen Filmabend unter den Sternen genießen, dabei etwas zu knabbern und ein kühles Getränk in der Hand: so sieht ein perfekter Sommerabend aus. Im Rahmen des Kultursommers auf der Mildenburg vom 27. Juli bis 9. August laden zwei spannende Filme zum Open Air Kino ein. Am Donnerstag, den 6. August geht’s für Familien zusammen mit dem liebenswerten Bär Paddington auf Abenteuerreise nach Peru. Am Freitag, den 7. August ist beste Laune beim „Leberkäsjunkie“ garantiert, wenn der Ermittler Eberhofer auf seine besondere Art dem Verbrechen auf die Spur geht.

Im Frühjahr ist eine neue und ausgesprochen vielseitige neue Mountainbike-Strecke in Mönchberg eingeweiht worden. Konzipiert als Rundkurs mit untereinander vernetzten Trails, lässt sich die Strecke in vielfältigen Varianten und Schwierigkeitsgraden bewältigen: von einfach bis anspruchsvoll wechseln sich Trails für Anfänger und knifflige Passagen für Könner ab. Besonders der Kidstrail im unteren Bereich verspricht einen Riesenspaß für kleine Mountainbiker. An den Einstiegspunkten können sich Besucher eine gute Orientierung über die Strecken und Fahrmöglichkeiten verschaffen. Ein tolles neues Freizeitangebot in unserer Region.

„Am vierten Fluss Gemündens“ lautet das Motto des noch jungen Europäischen Kulturwegs in Gemünden. Wanderer haben die Wahl zwischen zwei Routen: Die Seerosenschleife führt auf sechs Kilometern Länge durch die Wernfelder Kulturlandschaft, unter anderem vorbei an einer historischen Tongrube, die bedeutend für das frühere Töpferhandwerk war, sowie an einem traditionsreichen Steinbruch, der für seinen besonders harten Buntsandstein bekannt ist. Die zweite, nur zwei Kilometer lange Dorfrunde erzählt Besuchern an fünf Stationen von der Geschichte des Ortes. Wer möchte, kann über die Fußgängerbrücke über den Main einen Abstecher nach Kleinwernfeld machen. Wie bei allen Europäischen Kulturwegen leiten die typischen Markierungen mit dem gelben EU-Schiffchen auf blauem Grund den Weg.

Mit 521 Metern ist die Geishöhe eine der höchsten Erhebungen im Spessart. Eine schöne, wenn auch steile Wanderung zu diesem besonderen Aussichtspunkt ist rund drei Kilometer lange, bezaubernde, aber durchaus steile „Alte Schulweg“ mit Start im Dammbacher Ortsteil Wintersbach. Tatsächlich mussten Schulkinder diesen Weg früher täglich zur Schule laufen – und dabei nicht nur ihren Schulranzen schleppen, sondern auch noch Lebensmittel mitnehmen. Oben auf dem Wiesenplateau angekommen, können Gipfelstürmer dann noch die 60 Stufen des Ludwig-Keller-Turms erklimmen. Von der Aussichtsplattform aus bietet sich bei gutem Wetter ein umwerfendes Panorama weit über die hügelige Spessartlandschaft, den Odenwald, den Taunus, die Rhön und die Frankfurter Skyline.

Treffen sich ein Kulturmuffel und ein wissensdurstiger Ausflügler an einem Samstagnachmittag in Miltenberg. Was können sie gemeinsam unternehmen? Ganz einfach: sie nehmen an einer kompakten Stadtführung teil. 60 Minuten gehen im Flug vorbei, und doch reicht dieses Stündchen aus, um die wichtigsten und immer wieder erstaunlichen Informationen zur Geschichte aufzufrischen oder Neues zu erfahren. Da machen sogar Kulturmuffel gerne mit, vor allem wenn’s im Anschluss dann noch ins Eiscafé oder in den Biergarten mit Blick auf den Main geht. Die kompakten Stadtführungen finden jeden zweiten und dritten Samstag im Monat jeweils um 14 Uhr statt.

Die Europäischen Kulturwege des Archäologischen Spessartprojektes bringen seit vielen Jahren auf wunderbare Weise unsere lokale Kulturgeschichte mit Naturerlebnissen und Wandervergnügen zusammen. Eine ausgesprochen reizvolle Wanderung ist der 8,5 Kilometer lange Weg „Am Weißen Leimen“ rund um Kleinwallstadt. Vom Parkplatz Birkenhof aus geht es zunächst durch den kühlen Wald hinauf zum Plattenberg, wo kleine und große Ritterfreunde gleichermaßen auf ihre Kosten kommen: Hier die Mauerreste einer hochmittelaterlichen Wehranlage, dort ein neu gestalteter Abenteuerspielplatz mit Wehrgang, Spielpferdegespann und Hangrutsche. Im weiteren Verlauf wartet der Weg dann noch mit einem bezaubernden Naturschauspiel auf: wilde Orchideen, die hier auf diesen besonderen, kalkhaltigen Böden wachsen. Auf alten Weinbergterrassen geht’s wieder hinunter vorbei am Steinbruch am Klinger und zahlreichen Obstbäumen zurück nach Kleinwallstadt.
Das Fahrrad auf den Anhänger laden, einsteigen und ab geht’s hinein in die bezaubernde Natur des Odenwaldes. Der Naturbus ist ein tolles Angebot für Radausflügler und Wanderer, die den Hinweg schnell und bequem per Bus absolvieren können und sich auf diese Weise wunderschöne Touren in unterschiedlicher Länge zusammenstellen können. In den warmen Monaten verkehrt der Naturbus jeweils am Wochenende im Zwei-Stunden-Takt. So geht’s zum Beispiel mit der Linie N40 von Miltenberg aus nach Amorbach, Boxbrunn, zum Schloss Eulbach und nach Michelstadt.
Unter anderem halten folgende Tourismusämter, Verbände und Vereine weitere Informationen und Angebote für Sie bereit:
– Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg
– Tourismusverband Franken e.V., Nürnberg
– Tourismusverband Spessart-Mainland, Großwallstadt
– Churfranken e.V., Miltenberg
– Touristikverband e.V. RÄUBERLAND, Heimbuchental
– Naturpark Spessart e.V., Gemünden am Main
– Odenwald Tourismus GmbH, Michelstadt

