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Wunderschöne Ausflugsregion Bayerischer Untermain.

Wir leben in einer wunderschönen Region. Sie ist so vielfältig und abwechslungsreich, dass es in den Sommerferien wirklich niemandem langweilig werden muss. Ob mit Mountainbike, Kanu oder dem Rucksack auf dem Rücken – packen Sie Kind und Kegel einfach mal zusammen und entdecken Sie unsere Region neu. Und wenn Sie meinen, schon alles zu kennen: Seien Sie sicher, es gibt doch immer wieder Überraschendes zu erleben: Wussten Sie zum Beispiel, dass vier der hundert Bayerischen Genussorte am Untermain liegen? Dass gleich bei Aschaffenburg Urwildpferde leben? Dass es 50 E-Bike-Ladestationen im Spessart gibt? Und sind Sie schon mal auf einer Jumpline gefahren? Dann los und auf ins Ferienvergnügen bei uns daheim. Auch für diesen Sommer habe ich Ihnen wieder einige Ausflugs- und Freizeittipps zusammengestellt.

Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich eine erholsame und genussreiche Ferienzeit!

Herzlichst

Ihre Martina Fehlner

Schweinheimer Exe: Vom Militärgelände zum Naturparadies
Der Neuntöter, der hier auf einer der Infotafeln beschrieben wird, ist keineswegs ein Kampfgewehr. Sondern eine der zahlreichen Vogelarten, die heute auf dem einstigen Truppenübungsgelände „Schweinheimer Exe“ leben. Auch Laubfrosch, Gelbbauchunke, Wildbienen und viele seltene Tier- und Pflanzarten fühlen sich dort heimisch, wo früher marschiert, Panzer gefahren und gekämpft wurde. Die Bahn hat das 300 Hektar große Militärgelände gemeinsam mit Partnern, unter anderem der Stadt Aschaffenburg, in ein kleines Naturparadies verwandelt: als Ausgleichsfläche für die Bahn-Umfahrung Schwarzkopftunnel. Das „Nationale Naturerbe Aschaffenburg“ lädt Besucher seit Juni zum Erleben und Entdecken ein. Wer den drei Kilometer langen Erlebnispfad entlangwandert, erfährt nicht nur eine Menge über die heimische Natur, sondern kommt auch außergewöhnlichen Heckrindern und Przewalski-Pferden näher. Mit ihrem Appetit auf frisches Grün „arbeiten“ die Tiere auf dem Areal als Landschaftspfleger.

„Probier’s mal mit Gemütlichkeit…“: Den Spessart mit dem E-Bike neu erfahren
Mit seinen vielen Hügeln kann eine Radtour durch den Spessart durchaus ein schweißtreibendes Vergnügen sein. Muss es aber nicht. Denn die vielen reizvollen Radwege lassen sich jetzt auch ganz entspannt mit dem E-Bike oder Pedelec erkunden. Dank des Projektes „Wald erFahren“, einer Initiative mehrerer Spessart-Allianzen, ist in den 25 beteiligten Projektkommunen mittlerweile ein flächendeckendes Netz an E-Bike-Ladestationen entstanden.  Zwischen Geiselbach im Norden und Collenberg im Süden liefern insgesamt 50 Ladestationen neuen Saft fürs Zweirad, und zwar immer an Standorten, an denen sich ein Halt lohnt. So lässt sich die Ladezeit bestens nutzen, um Erkundungstouren durch malerische Ortschaften zu unternehmen, ein Eis auf einem der Marktplätze zu schlecken oder ein kühles Radler in einer der einladenden Gastwirtschaften zu genießen. Das Projekt „Wald erFahren“ ist vom Fahrrad-Club ADFC mit dem „Goldenen Pedal 2018“ ausgezeichnet worden.

Klettern und Kräuter: Rotweinwanderweg mit Extra-Pep
Mit nur 4,1 Kilometern Länge die kürzeste Etappe des Fränkischen Rotweinwanderwegs, bietet der Streckenabschnitt zwischen Erlenbach und Klingenberg intensive Wandererlebnisse hoch über dem Main. Wanderer, die der regulären Streckenführung folgen – entlang eines Pavillons, einer Picknickplattform und durch denkmalgeschützte Buntsandsteinterrassen –, erreichen bereits nach rund eineinviertel Stunden die Stadt Klingenberg mit der Clingenburg-Ruine. Zusätzliche Würze erhält die Tour, wenn man sie mit einem Abstecher in den Churfranken-Kräutergarten verbindet. Dort wachsen die Kräuter für den typischen Churfranken-Bitter, und wer möchte, kann sich kleine Kostproben der aromatischen Gewächse mit nach Hause nehmen. Ordentlich Pfeffer hat dagegen der Churfrankensteig, der vom Kräutergarten aus per Leiter erreichbar ist. Auf dem schmalen Pfad über Stock und Stein sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Als Belohnung gibt es dafür großartige Ausblicke.

Maislabyrinth Alzenau: Verirren ausdrücklich erwünscht
Kreisel, Einbahnstraßen und Sackgassen: Das Alzenauer Maislabyrinth 2018 steht ganz im Zeichen des Themas Verkehr. Auch in diesem Jahr hat sich Landwirt-Familie Pörtner viel Mühe bei der Konzeption ihres Irrgartens im Maisfeld gegeben und auf der rund zwei Hektar großen Fläche am Alzenauer Marienhof so manche Überraschung eingebaut. Sogar ein Verkehrsquiz soll es in diesem Jahr geben. Der Besuch steht generell jedem offen – jedoch freut sich die Familie um eine kleine Spende als Anerkennung.

Schwimmen? Aber natürlich
Sechs Wochen lang Badewetter, das wünschen sich zumindest die Kinder für die Sommerferien. Dann bleibt den Eltern kaum etwas anderes übrig, als die Badetaschen zusammenzupacken – und ab geht’s ins kühle Nass. Dass Schwimmspaß auch ohne Chlorwasser funktioniert, zeigen die Naturfreibäder in Schöllkrippen und Heigenbrücken. Obendrein laden eine Menge familienfreundlicher Badeseen zum natürlichen Planschvergnügen. So lockt der Campingsee Kahl mit einem neu gefüllten Sandstrand. Im Strandbad Meerhofsee in Alzenau geht es besonders flach ins Wasser und der Freudenberger Badesee begeistert die Jüngsten mit seiner Schlangen-Wasserrutsche.

Ausstellungstipp: „3 Zimmer Küche Bad“
Witzig, absurd, überraschend: Noch bis zum 9. September zeigt die Kunsthalle Jesuitenkirche die Ausstellung „3 Zimmer Küche Bad“. Außergewöhnliche Rauminstallationen und Objekte des Aschaffenburger Künstlers Wolfgang Müllerschön beschäftigen sich mit der Frage, wie wir leben möchten und regen Betrachter zum Nachdenken an. Müllerschön zählt zu den profiliertesten und außergewöhnlichsten Künstlern in der Rhein-Main-Region. Mehrmals wöchentlich werden öffentliche Führungen durch die Ausstellung angeboten, am 29. Juli und 2. September gibt es eigene Familienführungen.

Mit Taschenlampe und Lupe: Grusel- und Rätselspaß für Kinder 
Wenn es da mal nicht spukt! 800 Jahre ist die Mildenburg schon alt, und wer sich traut, kann in den Sommerferien mit der Taschenlampe geheime Ecken und Winkel der Burg erkunden. Am 22. August und am 12. September geht es für Kinder ab sechs Jahren und deren furchtlose Eltern nach Einbruch der Dunkelheit (um 21 Uhr) los auf eine einstündige Burg-Tour.
Der Spürsinn junger Nachwuchsdetektive ist dagegen bei der Führung „Die Schlossdetektive und die rätselhaften Hinweise“ gefragt, die am 11. August und am 8. September im Schloss Johannisburg in Aschaffenburg stattfindet. Ausstellungsstücke sind verschwunden. Doch haben die Täter Hinweise hinterlassen, die es zu entschlüsseln gilt.
So richtig furchteinflößend ist Schlossgespenst Thekla eigentlich nicht. Deshalb macht es auch Spaß, ihren Geschichten vom Schloss Johannisburg zu lauschen. Die Familienführung  für Kinder bis 11 Jahre findet am 4. und am 31. August im Schloss statt.

Großes Kino: Filmnächte unter freiem Himmel
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Sommer in Aschaffenburg“ werden auch in diesem Sommer wieder spannende Streifen unter dem sommerlichen Nachthimmel gezeigt: Bei den Campus Filmnächten vom 25. Juli bis zum 4. August stehen besondere Filme aus dem vergangenen Jahr auf dem Programm. Das Open Air Kino vom 16. bis zum 18. August präsentiert  im Park Schöntal Filmhighlights wie „Die andere Seite der Hoffnung“ oder die „Grießnockerlaffäre“.

Radeln in alle Himmelsrichtungen: der Obernburger Stern
Für Genuss- und Kulturradler hat die Römerstadt Obernburg seit Juni neue Angebote aufgelegt. Wie bei einem fünfzackigen Stern weisen auch die fünf Radtouren des „Obernburger Sterns“ in alle Himmelsrichtungen. Die Tagesfahrten von 37 bis 78 Kilometer Länge bieten Sattel-Spaß für jeden Geschmack. Von der Park-Schloss-Kloster-Route bis zur Odenwald-Tour geht es mal am Main entlang, mal durch Wald, Wiesen und Felder, aber auch hinein ins Mümling- oder Elsavatal. Unterwegs lohnen sich Abstiege und Abstecher: hinauf zur trutzigen Burg Breuberg, für eine Pause bei einem erfrischenden Schluck Milch an einer Milchstation oder für einen Altstadt-Rundgang im bezaubernden Seligenstadt. Alle Strecken des Obernburger Sterns sind mit E-Bike-Ladestationen ausgestattet.

Für Auge und Ohr: Amorbacher Abteikirche mit Orgelvorspiel
Für Orgelmusik-Fans sind die Amorbacher Abteikonzerte in der Weihnachtszeit fast schon ein Muss. Doch auch in den Sommermonaten gibt es die Gelegenheit, eine musikalische Kostprobe der berühmten Barock-Orgel mit ihren 5116 Pfeifen und 66 klingenden Registern zu genießen. Jeden Sonntag um 16 Uhr werden Führungen durch die eindrucksvolle Rokoko-Kirche mit Orgelvorspiel angeboten.  Die Amorbacher Abteikirche ist vor drei Jahren nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wiedereröffnet worden. Auch die Orgel der Brüder Stumm aus dem Jahre 1782, übrigens eine der größten erhaltenen Barock-Orgeln Europas, glänzt und tönt seither wieder neu. Ein lohnenswerter Besuch!

Ab in die Wildnis – beim Spessart-Trekking
Man muss gar keine Reise in die Urwälder Südamerikas buchen, um Abenteuer in der Wildnis zu erleben. Der Spessart, eines der größten zusammenhängenden Laubwaldgebiete Europas, bietet genügend Raum für authentische Naturerfahrungen abseits ausgetretener Pfade. So sind hier seit Kurzem vier, teils anspruchsvolle, Trekking-Touren ausgewiesen. Kampiert werden darf – nach vorheriger Anmeldung – auf speziellen Trekking-Plätzen. Gleich zwei solcher Zeltplätze gibt es bei Rothenbuch. Dass hier kein Luxus zu erwarten ist, versteht sich von selbst. Weder Wasser noch Strom sind vorhanden, dafür gibt es ein Toilettenhäuschen und es darf gegrillt werden. Wenn dann in der Nacht noch Rehe und Wildschweine durch den Wald streifen, ist das urige Abenteuer perfekt.

Perspektivenwechsel: Paddeln auf dem Main
Der Main, der ist uns wohlbekannt. Oder etwa doch nicht? Eine völlig andere Perspektive auf unseren „Mä“ eröffnet eine Paddeltour. Wer sich ein Kanu oder Kajak bei einem der Bootsverleih-Stationen entliehen hat, der kann sich auf dem Fluss mithilfe der Schilder der „Gelben Welle“ orientieren: Bereits vom Boot aus erfahren Paddler alles über die nächsten Ein-und Ausstiegsstellen, Einkehrmöglichkeiten und die Infrastruktur vor Ort. Zwischen Stadtprozelten und Stockstadt ist der Bayerische Untermain durchgehend beschildert. Als Faustregel für die Routenplanung gilt: Familien und Freizeitpaddler schaffen rund 20 bis 25 Kilometer pro Tag. Also dann: an die Ruder!

Zu Besuch beim Siebenschläfer: Streuobsterlebnispfad Schöllkrippen
Man kann immer etwas dazulernen, auch wenn gerade Ferien sind. Eine besonders unterhaltsame Möglichkeit bietet der neue Streuobsterlebnispfad in Schöllkrippen. Seit Juni grüßt ein freundlicher Siebenschläfer von 14 Erlebnistafeln entlang des Rundwegs. Das süße Maskottchen führt Kinder und Erwachsene durch eine Kulturlandschaft, die den Kahlgrund seit Jahrhunderten prägt, und lädt dazu ein, die Streuobstwiese und ihre Bewohner mit allen Sinnen kennenzulernen. Neugierige können die Rinde unterschiedlicher Baumarten ertasten, einen Kletterparcours absolvieren oder mit dem Fernrohr eine Baumhöhle entdecken. Mit einer Gesamtlänge von zwei Kilometern lässt sich der Erlebnispfad auch für kleinere Kinder gut bewältigen. Am besten am Sportgelände an der Häfner-Ohnhaus-Straße parken und los geht’s.

Römer-Begegnungen auf Schritt und Tritt
Der Geschichts- oder Lateinunterricht liegt schon lange zurück? Dann sind die Sommerferien doch eine optimale Gelegenheit, verblasstes Wissen rund um die alten Römer aufzufrischen – und gemeinsam mit der Familie 2000 Jahre zurück in die Vergangenheit zu reisen. Zeugnisse der Römer gibt es hier am ehemaligen Limes-Verlauf jedenfalls zur Genüge. Ein guter Ausgangspunkt für die Spurensuche ist Obernburg, wo ein eigenes Römermuseum und ein zwei Kilometer langer Römerspaziergang einladen. Römische Funde werden übrigens auch im Museum der Stadt Miltenberg und im Museum Bürgstadt präsentiert. Ein außergewöhnlicher Ort, um mit allen Sinnen in die Zeit von Cäsar & Co. einzutauchen, ist das Pompejanum in Aschaffenburg – eine Nachbildung eines römischen Wohnhauses. Bei den verschiedenen Themen-, Familien- und Erlebnisführungen wird Geschichte zum Leben erweckt: Zum Beispiel bei den Familienführungen „Für jeden Zweck ein Gott“ am 12. August oder „Lucius Pfiffikus lernt lesen“ am 9. September.

Das kickt: Kletterwald Spessart
Für einen actionreichen Tag mit einer Prise Nervenkitzel ist der Kletterwald Spessart in Heigenbrücken die richtige Adresse. Schon die Kleinsten ab drei Jahren können Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn auf zwei Parcours und einer Kletterwand üben – natürlich gut gesichert. Für die Größeren geht es dagegen hoch hinaus, zum Beispiel beim „Tree Jump“: Wagemutige ab 12 Jahren erklimmen einen Baumstamm bis hinauf zu einer Plattform auf 20 Metern Höhe. Dann heißt es: abspringen. Jede Menge Kicks versprechen aber auch die „Outdoor Games“, die im Kletterwald für Gruppen angeboten werden – von der Trendsportart Arrowtag über Fußball-Fun in Riesen-Blasen, dem „Bubble Soccer“, bis hin zu einer spannenden Außenvariante des Exit Rooms – den „Outdoor Exit Games“.

Skyline-Blick vom Ludwigsturm
Manchmal tut es einfach gut, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Bis auf 437 Meter über dem Meer erhebt sich Alzenaus Hausberg, der Hahnenkamm. Bereits König Ludwig I. zeigte sich angesichts des fantastischen Rundblicks von dort begeistert. Ihm zu Ehren wurde auch der Ludwigsturm benannt, der an dieser Stelle über die Baumwipfel des Hahnenkamms hinausragt und heute das Wahrzeichen von Alzenau ist. Tatsächlich ist das Panorama vom Turm aus einzigartig. Es reicht bis nach Frankfurt, in den Taunus und in den Odenwald.

Churfranken: Mountainbike-Hotspot mit neuen Hits
Mit seinen vielfältigen, spektakulären Trails ist Churfranken inzwischen überregional zu einem Magnet für Mountainbiker geworden. Jetzt ergänzt ein weiterer Trail die sechs bereits bestehenden Strecken. Der „BÜ 1“ führt vom Bürgstädter Rathaus zur Centgrafenkapelle, in den Stadter Wald und von dort aus oberhalb der Erf zurück nach Bürgstadt. Als mittelschwere Tour eingestuft, ist dieser 26 Kilometer lange Trail auch für sportliche Familien mit älteren Kindern zu schaffen. Drei Stunden sollte man dann allerdings einplanen. Wer vorher noch etwas üben möchte, sollte sich den nagelneuen Bikeparcours in Collenberg nicht entgehen lassen. Unter anderem mit Jump-Line, Pump-Line und Holzstämmen zum Balancieren, bietet die Strecke viele kleine und große Herausforderungen für Anfänger und Könner.

Bayerische Genussorte – Alzenau ist dabei
Schon gewusst? Gleich vier Orte am Bayerischen Untermain haben es in den Kreis der 100 Genussorte in Bayern geschafft. Neben Miltenberg, Klingenberg und Bürgstadt wurde Alzenau als einziger Genussort im Landkreis Aschaffenburg ausgezeichnet. Was es in Alzenau alles zu genießen gibt? Eine ganze Menge – zum Beispiel ausgezeichneten Whiskey aus regionalem Getreide oder feinen Rebensaft aus den nördlichsten Weinlagen Frankens, unter anderem dem denkmalgeschützten Apostelgarten in Michelbach. Höchste Genüsse für Gaumen und Seele versprechen aber auch das Alzenauer Stadtfest vom 10. bis zum 13. August 2018, die Veranstaltungsreihe „Sommer im Park“ sowie das Street Food Festival, das wieder am 8. und 9. September 2018 stattfindet.

Noch schöner geworden: Der Kulturwanderweg Kleinwallstadt
2002 erstmals eröffnet, wurde dieser Weg als einer der ersten Kulturwege vom Archäologischen Spessart-Projekt konzipiert. Seither fanden entlang der Strecke zahlreiche Grabungen statt, wurden Gebäude restauriert und Lehrpfade angelegt. Deshalb wurde der Kulturweg überarbeitet und Ende 2017 neu eröffnet. Vom Parkplatz am Oberhausener Weg startet die neue, neun Kilometer lange Strecke. Sie führt zum Alten Schloss, über die mittelalterliche Burg Wallberg, zur Christkönigkapelle über den Plattenberg mit seinen artenreichen Magerwiesen, den Steinbruch am Klinger und über Streuobstwiesen zurück.

Einkehr und Einkehren: Kloster Engelberg
Bereits in heidnischer Zeit war der gegenüber von Miltenberg gelegene Rulesberg als Wotan-Kultsätte bekannt. 1300 entstand an dieser Stelle eine erste Holzkapelle, aus der im Laufe der Jahre und Jahrhunderte eine Steinkapelle, 1630 ein Kapuzinerkloster und 1828 schließlich ein Kloster der Franziskaner wurde – was es bis heute ist. Am Schönsten gelangt man von Großheubach aus zu Fuß über die 612 Engelsstaffeln nach oben. Dann hat man sich auch eine Brotzeit in der Klosterschänke redlich verdient: Ein Klassiker auf der Speisekarte ist das Gewürzbrot mit Emmentaler, zu dem ein Glas dunkles Klosterbier vom Fass schmeckt. Viele der Kloster-Spezialitäten gibt auch es zum Mitnehmen im Klosterladen. Wer noch etwas verweilen möchte, findet im Klostergarten einen wunderbaren Ort der Ruhe.

 

Unter anderem halten folgende Tourismusämter, Verbände und Vereine weitere Informationen und Angebote für Sie bereit:

  • Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg
  • Mainland Miltenberg-Churfranken e.V., Miltenberg
  • Naturpark Spessart e.V., Gemünden am Main
  • Odenwald Tourismus GmbH
  • Tourismusverband Franken e.V.
  • Tourist-Information Spessart-Mainland, Aschaffenburg
  • Touristikverband e.V. RÄUBERLAND, Heimbuchental

 

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